Rieken: „Wir müssen nachlegen“

Für HSG Barnstorf/Diepholz zählt im Kellerduell gegen SG Achim/Baden nur ein Sieg

Wird am Samstag im Oberliga-Kellerduell gegen Schlusslicht SG Achim/Baden gebraucht: Andrius Gervé von der HSG Barnstorf/Diepholz. Sollte Kapitän Cedric Quader ausfallen, dann wäre der 33-jährige Litauer am Kreis erste Wahl.

Diepholz - Letztes Heimspiel in diesem Jahr, und es geht gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz empfängt am Samstag um 19.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle Schlusslicht SG Achim/Baden. „Wir müssen nachlegen“, fordert Barnstorfs Trainer Dag Rieken nach dem 31:30-Erfolg beim SV Beckdorf vom Tabellenzehnten (6:14 Punkte) den nächsten Sieg.

Barnstorfs Linksaußen Lars von Kamp blickt hoffnungsvoll nach vorn: „Die Einstellung im letzten Spiel hat mir gefallen. Es wurde nicht aufgegeben, sondern bis zur letzten Minute gekämpft. Diese Einstellung müssen wir auch gegen die SG Achim/Baden an den Tag legen, sonst hat uns der Sieg in Beckdorf nicht viel gebracht. Wir müssen die Fehlerzahl gering halten, eine aggressive Deckung stellen und klare Konzepte im Angriff durchspielen.“

Bei den Gastgebern fehlt auf alle Fälle Tobias Mundhenke (privat verhindert). Unklar ist, ob Haupttorschütze Jan Linné, der krank ist, mitwirken kann. Mannschaftskapitän Cedric Quader hat sich bei einem Schlag in Beckdorf eine schwere Prellung und leichte Einrisse der Muskulatur im linken Oberschenkel zugezogen. Er setzte mit dem Training aus. „Es wird langsam besser, ich mache derzeit viel Physiotherapie. Ob es für Samstag reicht, kann ich noch nicht sagen“, erläutert der 28-Jährige. Sollte es bei ihm nicht gehen, dann würde Andrius Gervé am Kreis spielen. Der Litauer gehört nach behobenen Rückenproblemen wieder zum Aufgebot. Das trifft auch auf Kamil Chylinski zu, der aufgrund einer Bänderdehnung im Sprunggelenk in Beckdorf pausiert hatte. Der Pole hat in dieser Woche die Übungseinheiten mitgemacht.

Die SG Achim/Baden feierte zuletzt beim 21:20-Erfolg über den Elsflether TB ihren ersten Saisonsieg. Leistungsträger im Team von Coach Tobias Naumann sind Linksaußen Kevin Podien (46/23 Tore erzielt) und Rückraumakteur Steffen Fastenau (31). Und in der Mitte zieht Routinier Florian Block-Osmers die Fäden. „Die Achimer spielen mit viel Tempo nach vorn, da müssen wir hellwach sein“, weiß Rieken. In der Saison 2018/2019 verloren die Barnstorfer auswärts mit 21:25 und daheim nach einer schwachen Vorstellung mit 20:29. Der 50-jährige HSG-Coach sinnt auf Revanche: „Da haben wir noch etwas gutzumachen, zumal es gegen einen direkten Konkurrenten geht. Es ist ein Vier-Punkte-Spiel.“

Rieken legt viel Wert auf die Abwehrarbeit: „Selbstvertrauen und Sicherheit wollen wir uns hinten holen.“ Der B-Lizenz-Inhaber hält an der 3:2:1-Formation fest, obwohl er sagt: „Mit der 5:1-Variante haben wir eine Option mehr.“ Diese Umstellung zahlte sich in der zweiten Halbzeit in Beckdorf aus.

Der in Wildeshausen lebende Pädagoge nimmt seine Spieler nach zuletzt zwei Heimniederlagen in die Pflicht: „Wir müssen eine Schippe drauflegen, kämpferisch wieder eine starke Leistung zeigen. Im Rückraum sollten wir noch flüssiger spielen.“ Er ist froh darüber, dass er wieder voll auf Arunas Srederis zählen kann. Der Litauer wirkte am Samstag in Beckdorf erstmals in dieser Serie mit, steuerte zum 31:30 sechs Tore bei. Der 33-Jährige würde noch mehr in den Fokus rücken, sollte Jan Linné fehlen.

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