Neueinstieg in Deutsche Rallye-Meisterschaft

Riedemann zurück: Im Polo um Punkte

Vorfreude im Doppelpack: Rallyefahrer Christian Riedemann (vorn) und sein bewährter Co-Pilot Michael Wenzel strahlen mit ihrem neuen VW Polo GTI R5 um die Wette.

Kirchdorf – In diesem Jahr hatte der Osterhase für Christian Riedemann ein besonders großes Osternest vorgesehen. Dem Niedersachsen ist es erneut gelungen, für diese Saison die nötigen Gelder aufzutreiben, um gemeinsam mit Beifahrer Michael Wenzel einige Einsätze in der Deutschen Rallye-Meisterschaft in einem VW Polo GTI R5 zu bestreiten.

Die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) geht in diesem Jahr im Rahmen von sieben Rallyes in ganz Deutschland über die Bühne. Den Auftakt gab es bereits Anfang März bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye. Zum zweiten Lauf der DRM bei der AvD-Sachsen-Rallye, die am 24./ 25. Mai rund um Zwickau ausgetragen wird, steigt nun auch der erfahrene Rallyepilot Christian Riedemann in das Geschehen ein. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses Jahr einen neuen Sponsor für uns gewinnen konnten, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen“, erzählt der 31-Jährige. Hierbei handelt es sich um den Motorenbauer und Motorenentwickler „AVL Schrick GmbH“, der seit über vier Jahrzehnten für seine Hochleistungskomponenten im Bereich Motorsport, Tuning und Fahrzeugveredelung bekannt ist.

Das Einsatzfahrzeug – ein brandneuer VW Polo GTI R5 – wird von niemand Geringerem als dem belgischen Team BMA rund um Bernard Munster gestellt und eingesetzt. „Ich durfte bereits im vergangenen Jahr mit Bernard Munster zusammenarbeiten. Von ihm konnte ich wirklich sehr viel lernen, und ich bin deshalb froh, ihn auch dieses Jahr an meiner Seite schätzen zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, mich noch einmal recht herzlich bei Klaus Winkler und der Firma Aqua Power zu bedanken, die unser Comeback im Jahr 2018 überhaupt erst möglich gemacht haben“, verdeutlicht Riedemann die Wichtigkeit des Sponsors.

Die Konstellation im Rallyeboliden bleibt gleich. Nach dem schweren Unfall von Christian Riedemann und Michael Wenzel im Jahr 2017 (Riedemann musste an Hals- und Brustwirbelsäule operiert werden) und deren erfolgreichem Comeback in 2018 wird auch Wenzel, der gestern seinen 43. Geburtstag feierte, erneut auf dem heißen Sitz Platz nehmen und Riedemann den Weg weisen. Der beruflich als Konstrukteur tätige Mehlinger zählt zu den erfahrensten Co-Piloten in Deutschland und war zuletzt bei der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zusammen mit Nico Knacker im Einsatz.

„Bislang sind drei Einsätze in unserem Schrick VW Polo GTI R5 gesichert. Die AvD-Sachsen-Rallye, die ADAC Rallye Stemweder Berg und meine Heimrallye, die ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue’, sind somit fixiert“, schildert der in Kirchdorf aufgewachsene Riedemann, der mittlerweile in Oldenburg lebt. Aber er will mehr: „Weitere Meisterschaftsläufe kann ich aktuell noch nicht bestätigen. Wir geben jedoch unser Bestes, um auch dort am Start zu stehen. Die kommenden fünf Wochen bis zur Rallye Sachsen werden wir auf jeden Fall nutzen, um bestmöglich auf diese Veranstaltung vorbereitet zu sein“, verspricht der Pilot.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Kovac mit Bayern Double-Sieger - Leipzig verliert Premiere

Kovac mit Bayern Double-Sieger - Leipzig verliert Premiere

Theater im Gymnasium am Wall

Theater im Gymnasium am Wall

Vissel-Freitag

Vissel-Freitag

Reckless Roses in Bassum-Osterbinde

Reckless Roses in Bassum-Osterbinde

Meistgelesene Artikel

Garaf und Meyer wechseln wohl nach Neuenkirchen

Garaf und Meyer wechseln wohl nach Neuenkirchen

16 von 18 Spielern geben Behrens Zusage

16 von 18 Spielern geben Behrens Zusage

Weyers starker Sprung ins kalte Wasser

Weyers starker Sprung ins kalte Wasser

Pech für Okel: Bänderriss bei Rico Volkmann

Pech für Okel: Bänderriss bei Rico Volkmann

Kommentare