Trainer-Reaktionen

In Niedersachsen ruht der Fußball bis Jahresende

Lemfördes Trainer David Schiavone
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Befürwortet die NFV-Entscheidung: Lemfördes Coach David Schiavone.

In diesem Jahr wird in Niedersachsen kein Amateurfußball mehr gespielt. Diesen Entschluss teilte die NFV-Spitze um Präsident Günter Distelrath am Montagabend mit. Die Trainer des Kreises Diepholz reagieren darauf.

Diepholz – Das hatten Niedersachsens Fußballer schon fast befürchtet: Sie kehren 2020 nicht mehr in den Spielbetrieb zurück. Das entschied der Niedersächsische Fußballverband (NFV) am Montagabend. Der Vorstand hatte zuvor auf seiner als Videokonferenz ausgetragenen Sitzung beschlossen, dass die Pflichtspiele bis Jahresende „nicht mehr aufgenommen“ werden. Wie haben die Trainer aus dem NFV-Kreis Diepholz diese Entscheidung aufgenommen? „Das war abzusehen und ist auch absolut verständlich. Momentan sollten wir uns alle an die Regeln halten, und da steht der Fußball nun mal hinten an. Außerdem wäre die Verletzungsgefahr auch zu groß, die Jungs sind zwar fleißig am Laufen, aber Fußball spielen ist dann schon eine andere Belastung“, unterstreicht Wetschens Landesliga-Trainer Oliver Marcordes.

Ins gleiche Horn stößt Jörg Behrens, Coach beim Süd-Kreisliga-Spitzenreiter Barnstorfer SV: „Das ist genau richtig so. Dieses Jahr macht es keinen Sinn mehr, und im neuen Jahr müssen wir einfach schauen, wann es wieder möglich ist.“

„Das macht Sinn, zumal wir nicht trainieren dürfen. Wir hätten keine Vorlaufzeit auf die Spiele gehabt. Jeder weiß jetzt Bescheid, jetzt können wir planen. Es bleibt auch die Frage der Witterung“, merkt Lemfördes Bezirksliga-Übungsleiter David Schiavone an.

Ähnliche Aussagen kommen von Verantwortlichen der Staffel-1-Bezirksligisten. „Ich finde die Entscheidung richtig gut, es ist konsequenter als am Anfang des Jahres“, betont Spielertrainer Rico Volkmann von Schlusslicht TSV Okel: „Wir lassen das Jahr 2020 hinter uns.“

Für Twistringer Trainer war Entscheidung „relativ klar“

„Chef“ Uwe Küpker und „Co“ Michael Schultalbers vom SC Twistringen war es „relativ klar“, dass dieser Cut gemacht werden würde. „Es ist die logische und richtige Entscheidung“, findet Schultalbers, „das ist doch mal eine Aussage“, meint Küpker: „Das haben sie beim NFV dieses Mal gut gemacht.“

Das sieht Iman Bi Ria nur in Teilen so. Dem Coach von Tabellenführer TSG Seckenhausen-Fahrenhorst geht die Entscheidung der Verantwortlichen nicht weit genug: „Wir wissen nicht, was passiert: Geht es im Januar wieder los oder erst im Februar? So kann ich keine Trainingspläne erstellen. Ich wünsche mir, dass der Verband so schnell wie möglich sagt, wie es weitergeht.“

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