Landesligist TuS Sulingen will starken Saisonstart veredeln

„Richtig gut, beherzt und mutig“

Sulingens „Hirn“: Kapitän Pierre Neuse.
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Sulingens „Hirn“: Kapitän Pierre Neuse.

Sulingen – Thorolf Meyer betrieb am Sonntag Nachforschungen. Der Sulinger fragte bei seinem Trainerkollegen Thassilo Jürgens vom STK Eilvese mal nach, was mit dem Heesseler SV so auf den TuS zukomme. „Sie haben ein richtig gutes Umschaltspiel und werden wohl tief stehen“, erwartet Meyer also – und zieht damit Erkenntnisse aus dem 3:1, das Eilvese Anfang September gegen den HSV eingefahren hat. Nun werden die Heesseler in der Sulestadt vorstellig (Samstag/15.00 Uhr). Und Meyer hofft, gegen den letztjährigen Tabellenletzten den starken Saisonstart in der Fußball-Landesliga veredeln zu können.

„Dann wären wir mit sieben Punkten aus drei Spielen voll im Soll“, meint „Toto“ Meyer. Ein Selbstläufer wird das aber nicht. „Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Die Truppe ist überhaupt nicht mehr mit der aus dem letzten Jahr zu vergleichen“, betont der 44-Jährige: „Wir müssen total konzentriert zur Sache gehen.“

Der Coach hat jedoch überhaupt keine Sorgen, dass seine Mannschaft überheblich auftreten könnte. Dafür waren die Leistungen im Derby bei Aufsteiger TSV Wetschen (1:0) und in Eilvese (1:1) zu stark: „Die Jungs haben absolut überzeugt, waren richtig gut, beherzt und mutig.“

So sollen sie auch gegen den Heesseler SV auftreten – angeführt von Pierre Neuse. Während sich das Trainerduo Thorolf Meyer/Manuel Meyer auf einigen Positionen (noch) nicht auf Stammspieler festgelegt hat, ist der „Capitano“ absolut gesetzt. „Er ist unser Hirn und als Rhythmusgeber überragend“, lobt „Toto“ Meyer, der seine Elf wegen der Ausfälle von Jona Hardt (Gelb-Rot-Sperre) und Sebastian Elvers (privat verhindert) morgen umbauen muss. Dennis Neumann und Felix Klare kehren zurück ins Team, könnten Hardts Innenverteidiger-Rolle aus dem Eilvese- Spiel übernehmen. Links hinten werden sich die beiden Coaches wohl zwischen Marius Niemeier und Maurice Krüger entscheiden.

So oder so sind die Sulinger „heiß“ auf den ersten Auftritt vor dem eigenen Publikum in dieser Saison, betont Thorolf Meyer: „Durch Corona ist es natürlich ein bisschen was anderes. Aber das erste Heimspiel ist doch immer noch mal etwas Besonderes.“ fs

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