Pleite gegen Delmenhorst

HSG Barnstorf/Diepholz II total von der Rolle

Augen zu und durch: Finn Richter (M.), Rückraumakteur bei der HSG Barnstorf/Diepholz II, war bei der 15:36-Blamage der einzige Lichtblick im Angriff des Verbandsligisten. - Foto: G. Müller
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Augen zu und durch: Finn Richter (M.), Rückraumakteur bei der HSG Barnstorf/Diepholz II, war bei der 15:36-Blamage der einzige Lichtblick im Angriff des Verbandsligisten.

Delmenhorst - Bis auf die Knochen blamiert: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz II gingen am Sonnabend vor 200 Zuschauern beim Oberliga-Absteiger HSG Delmenhorst sang- und klanglos mit 15:36 (9:18) unter.

„Das war mit Abstand die schlechteste Leistung unter meiner Regie“, wetterte Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel. Der 35-Jährige nannte einen Grund für den peinlichen Auftritt: „Die Einstellung hat gefehlt.“ Einziger Lichtblick im Angriff: Finn Richter. Der zweikampfstarke Rückraumakteur erzielte acht Tore.

In der ausgeglichenen Anfangsphase mit wechselnden Führungen egalisierte Richter zum 4:4 (6.). Bis zum 6:7 (11.) war´s eine Partie auf Augenhöhe, doch dann ließen die Gäste immer mehr nach, begingen viele Fehler. Delmenhorsts Mittelmann Andre Haake baute den Vorsprung auf 10:6 (13.) aus. Zwar verkürzte Matthias Andreßen noch einmal auf 9:15 (24.), doch die Gastgeber zogen mit den Haupttorschützen Haake (10/5), Stefan Timmermann (6), Philipp Freese (6) und Ole Goyert (5) vorentscheidend auf 18:9 davon.

Lange ohne Torerfolg

„Wir haben ganz viele Bälle einfach weggeschmissen und Torhüter Mirko Lettmann regelrecht warmgeschossen“, monierte Mosel. Er begann mit einer 6:0-Deckung, stellte später auf 3:2:1 um und ließ in der zweiten Hälfte Haake von Marcel Haab in Manndeckung nehmen. Doch alle Maßnahmen brachten nichts, denn die Barnstorfer hatten einen ganz schlechten Tag erwischt.

In der zweiten Halbzeit lag der letztjährige Vizemeister beim 10:20 (33.) durch Timmermann erstmals mit zehn Toren zurück. In der Endphase kam´s für die Barnstorfer noch dicker, denn sie blieben 14 Minuten (!) ohne Torerfolg. Der Titelanwärter erhöhte mit einem 9:0-Lauf von 27:15 (46.) auf 36:15. „Das geht gar nicht, so dürfen wir uns nicht präsentieren“, schüttelte Mosel nach dem Desaster nur mit dem Kopf. - mbo

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