Linksaußen der HSG Barnstorf/Diepholz gegen HC Aschersleben Alligators gleich doppelt gefordert

Richter: „Chancen stehen 50:50“

Hat sich für das morgige Spiel gegen Spitzenreiter HC Aschersleben Alligators einiges vorgenommen: Finn Richter, torgefährlicher Linksaußen bei der HSG Barnstorf/Diepholz.

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (mbo) · Finn Richter von der HSG Barnstorf/Diepholz zählt zu den besten Linksaußen in der Handball-Regionalliga Nord, hat bislang 85/12 Tore erzielt. Doch derzeit hat der 23-Jährige einen „kleinen Durchhänger“. Zuletzt präsentierte sich der Auszubildende zum Feinwerkmechaniker in Neerstedt von der Rolle.

Morgen erwartet die HSG Barnstorf/Diepholz um 19.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle Spitzenreiter HC Aschersleben Alligators. Und an diesen Gegner erinnert sich Finn Richter gern. Beim letzten Heimauftritt am 8. November 2008 steuerte der Youngster zum 40:31-Erfolg seiner Truppe über den HC Aschersleben Alligators gleich zehn Tore bei. „Diese Mannschaft liegt uns, denn die Spieler sind gut auszurechnen. Aber Aschersleben

nGrädtke soll Knie

ndurchchecken lassen

ist noch eine Nummer härter als Neerstedt. Wir müssen 60 Minuten lang konzentriert spielen“, sagt der Akteur mit der Nummer 55. Und er ist gleich doppelt gefordert: Zum einen will der gebürtige Diepholzer im Angriff Zweikämpfe gewinnen, zum anderen soll er Ascherslebens Rechtsaußen Carsten Kommoß ausschalten. Der quirlige Linkshänder ist mit 179/40 „Buden“ bester Torschütze beim Primus.

Finn Richter weiß, wie er gegen den zweitbesten Werfer der Regionalliga Nord spielen muss: „Er darf keinen Ball bekommen, ich nehme ihn in Pressdeckung.“ Mit einem Tipp hält er sich zurück: „Die Chancen stehen 50:50.“

Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, hat die jüngste 27:28-Niederlage beim TV Neerstedt aufgearbeitet. Seine Erkenntnisse: „Wir haben 25 Minuten lang gut gespielt, doch dann gravierende Fehler gemacht. Die Spieler haben sich selbst um einen möglichen Sieg gebracht. Wir müssen konstanter und disziplinierter spielen und uns an abgesprochene Konzepte halten. Außerdem gilt es, die Fehler zu minimieren.“

In der Hinbegegnung boten die Barnstorfer eine ordentliche Leistung. Regisseur Marek Saloka sicherte dem Tabellenachten mit verwandeltem Siebenmeter zum 29:29 einen Punkt. Die spielstarken Gäste sind auf allen Position gut besetzt. Der zweikampfstarke Svajunas Kairis (54 T.) bildet mit Carsten Kommoß eine gefährliche rechte Achse. In der Rückraummitte zieht Ronny Liesche (81 T.) die Fäden, der mit Gordon Müller (62 T.) harmoniert. Mit dem 40-jährigen Spielertrainer Dmitri Filippov (55 T.) hat der Titelanwärter noch einen „Edeljoker“ in seinen Reihen. An einem guten Tag ist der russische Olympiasieger immer noch für einige Treffer gut.

Personell fallen bei den Hausherren Torwart Olaf Sawicki (Bänderriss im Sprunggelenk) und Kreisläufer Ulf Grädtke (Knie schwillt nach Belastung an) aus. Letzterer soll einen Spezialisten aufsuchen und sein Knie noch einmal durchchecken lassen. Linkshänder Denis Maksimovich steht zwar zur Verfügung, aber der 31-Jährige weist nach viermonatiger Verletzungspause noch einen Trainingsrückstand auf.

Auf alle Fälle dürfen sich die heimstarken Barnstorfer keinen Ausrutscher erlauben, denn sie brauchen noch einige Punkte, um sich für die dritte Liga zu qualifizieren.

„Wir freuen uns auf das Spiel und wollen versuchen, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen“, sagt Heiner Thiemann, der auch auf die Zuschauer baut.

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