Wetschens Trainer gibt sich kämpferisch

Restprogramm macht Holle Mut

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Sicher zugepackt: Auf Wetschens Keeper Kai Winkler wartet in Burgdorf wieder viel Arbeit.

Wetschen - So langsam aber sicher zieht sich die Schlinge um den TSV Wetschen zu. „Wir wussten, dass es ein Abenteuer wird. Und die Chancen auf den Klassenerhalt sind gering. Dennoch werden wir auch in den letzten Spielen alles raushauen, um es vielleicht doch noch zu schaffen“, gibt sich Friedel Holle, Trainer des Fußball-Landesligisten, kämpfersich.

Am Sonntag (15.00 Uhr) reist seine Mannschaft zum TSV Burgdorf, hat dann den Tabellendritten Bavenstedt zu Gast. Doch in den abschließenden vier Spielen geht es dann ausnahmslos gegen Teams, die ebenfalls unten drin stehen und noch nicht gesichert sind. Und dieses Restprogramm ist es auch, was Holle Mut macht. „Gegen diese Mannschaften können und müssen wir punkten. Und dann reicht es am Ende vielleicht doch noch“, rechnet der Coach vor.

Zudem sei es auch nicht ausgeschlossen, schon jetzt in Burgdorf einen Bonuspunkt zu holen. „Wir haben beim Spitzenreiter HSC Hannover 1:1 gespielt. Warum sollte uns so etwas nicht auch am Sonntag gelingen?“, fragt Holle.

Allerdings weiß der TSV-Trainer, wie schwer die Aufgabe wird. Erst vor wenigen Wochen verlor Wetschen das Hinspiel daheim mit 0:2. „Sicherlich hatten wir da einen schlechten Tag, aber Burgdorf hat auch eine richtig starke Mannschaft.“ Die vor allem in der Defensive ihre Qualitäten hat. Hünen im Abwehrzentrum, Kompaktheit in der Kette. „Das ist ein richtiges Bollwerk. Da werden wir uns etwas überlegen müssen“, kündigt Holle an. Er weiß: „Mit langen und hohen Bällen brauchen wir denen gar nicht erst zu kommen.“

Also muss Wetschen versuchen, die Burgdorfer Abwehrreihe mit Flachpassspiel sowie über die Außen mit Hereingaben „flach vom Torwart weg“ (Holle) zu knacken. Vielleicht sei es auch ein Mittel, häufiger aus der zweiten Reihe zu schießen, um auf den einen oder anderen Abstauber zu hoffen. Wichtig hierfür, dass Mittelstürmer Oliver Ihnken nach abgesessener Gelbsperre wieder dabei ist. Dafür wird allerdings Mittelfeldmotor Andre Krause wegen der fünften Gelben Karte fehlen. Marwin Meyer ist am Sonntag beruflich verhindert. 

flü

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