Da war der Aufstieg in die Oberliga der Latein-Formationen nur noch reine Formsache / Trainer Oliver Domsky: „Diese Erinnerung behält man ein Lebe ...

Start-Nr. 37: Rekordverdächtig: Weyhe holt 25 Mal die Traumnote eins

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Die Weyher Latein-Formation rauschte durch die Landesliga und schaffte in der Relegation auch den Oberliga-Aufstieg.

Weyhe - Das war das i-Tüpfelchen auf eine perfekte Saison: Mit einem emotionalen und mitreißenden Auftritt sicherte sich die A-Mannschaft der Tanzsportabteilung (TSA) im SC Weyhe überlegen den Sieg beim Aufstiegsturnier zur Oberliga Nord. Fünf Mal leuchtete die „1“ auf. Bei den fünf Ligaturnieren der Landesliga hatten die Formationstänzer zuvor ebenfalls alle 25 (!) Bestnoten abgesahnt.

„So eine Einser-Saison hinzulegen, ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Diese tolle Erinnerung behält man ein Leben lang“, schwärmt Oliver Domsky. Zusammen mit Oliver Riese trainiert er das Team, das sich 2012 mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren neu gebildet hat. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Vereinen und verfügen zum Großteil über einige Erfahrung. Fünf von ihnen haben bereits in der Bundesliga getanzt. „Bei den unterschiedlichen Leistungsklassen war es unser Ziel, eine Choreographie so umzugestalten, dass sie den Ansprüchen aller gerecht wird“, erklärt Domsky. Die Mannschaft entschied sich dafür, die Choreographie „I am yours“ mit Titeln von Beyoncé zu vertanzen, mit der bereits die TSG Quirinus Neuss in der ersten Bundesliga Erfolge feiern konnte.

Nur zum Saisonauftakt in Bremen etwas nervös

Als neu gegründetes Team mussten die Weyher in der Landesliga, der untersten Liga, starten. „Unsere Hoffnung war der Aufstieg. Zumindest aber wollten wir unter die Top Drei kommen, um uns für das Aufstiegsturnier zu qualifizieren“, erinnert sich Domsky. Zum Saisonauftakt in Bremen war die Anspannung sehr groß, das Team wir sichtlich nervös. „Die anderen Mannschaften konnten wir uns wegen der Aufregung nicht anschauen. Daher waren wir sehr erleichtert und überglücklich, dass wir gewonnen haben – und das mit allen fünf Bestnoten“, erzählt der Trainer.

Auch bei den Turnieren in Verden und Weyhe war keine Mannschaft besser. „Danach haben wir uns zum Ziel gesetzt, immer alle Wertungsrichter zu überzeugen und alle Einsen einzuheimsen“, so Domsky.

Dafür trainierte das Team hart. Nach jedem Turnier wurden einige choreographische und tänzerische Aspekte geändert und optimiert. „Stillstand ist Rückschritt, und das wollten wir nicht. Wichtig war uns, dass unsere Tänzer und Tänzerinnen auch ihre eigenen Ideen mit einbringen konnten“, erklärt der Trainer. Bestens vorbereitet, sprangen auch bei den Ligaturnieren in Kiel und Syke alle Bestnoten heraus.

So fuhr der Landesliga-Meister im Mai als Favorit zum Aufstiegsturnier nach Buchholz. Schon in der Vorrunde lieferten die Weyher einen glänzenden Auftritt ab. Im Finale ließen sie zwei Teams deutlich hinter sich und stiegen in die Oberliga auf. „Alle aus unserer Mannschaft waren sehr focussiert, hatten einen großen Siegeswillen und konnten ihr Leistungsmaximum abrufen“, lobt Domsky. „Das war eine herausragende Saison.“

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