Startnummer 40

Reitverein Sudweyhe (Voltigieren)

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Wieder da: Die Sudweyher Voltigierer (von links) Jaqueline Clausen, Madelaine Clausen, Luisa Benke, Talea Bartels, Neele Fröhlke, Luana Sörensen, Lisa Rehenbrock und Jaqueline Ahrlich starteten mit den Trainerinnen Lena Soller und Nina Nürnberg auf dem Pferd Chuck Norris nach mehrjähriger Turnierpause wieder durch.

Sudweyhe - Von Sonja Rohlfing- Siege, Medaillen und Aufstiegsnoten – bei der ersten Voltigiermannschaft des Reitvereins Sudweyhe lief es in diesem Jahr richtig rund.

Auf dem Rücken ihres Pferdes Chuck Norris und mit Nina Nürnberg an der Longe turnte die L-Gruppe von Erfolg zu Erfolg. Damit meldete sich das Team nach mehrjähriger Wettkampfpause leistungsstark zurück.

Auf Silber bei den Kreismeisterschaften in Bassum folgte der Einzug ins Finale beim Deutschen Voltigierpokal in Eisingen bei Würzburg. Bei der Bezirksmeisterschaft holte die L-Gruppe vor heimischer Kulisse ebenfalls Silber. Die Saison vergoldeten sich die Voltigierer dann bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hohenhameln. Nach der Pflicht noch auf Rang zwei, erturnte sich das Team mit der Kür den Titel bei den L-Gruppen. Weitere Siege und vier Aufstiegsnoten komplettieren die Erfolgsbilanz.

„Wir hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt, jemals wieder als Team an den Start zu gehen“, sagt Nina Nürnberg, die zusammen mit Lena Soller das Trainerteam bildet. Die Voltigiergruppe hat eine mehrjährige Durststrecke hinter sich. 2013 stand die Mannschaft ohne Pferd da. Es dauerte, bis mit dem Wallach Chuck Norris ein geeigneter Vierbeiner gefunden und für das Voltigieren angelernt war. Und dann musste er auch noch verletzungsbedingt pausieren.

Ihre Übungen haben die Sportlerinnen während dieser Zeit auf dem Bock trainiert. Das ist eine Alternative, aber kein wirklicher Ersatz für ein Pferd – und schon gar nicht auf Dauer. Trotzdem hat die Mannschaft durchgehalten und gekämpft. „Das klappt nur, wenn sich jeder auf den anderen verlassen kann“, verdeutlicht Nürnberg und ist mächtig stolz auf ihr Team. „Der Zusammenhalt ist beeindruckend“, lobt sie Jaqueline Clausen, Madelaine Clausen, Lisa Rehenbrock, Luisa Benke, Neele Fröhlke, Talea Bartels, Jaqueline Ahrlich und Luana Sörensen.

Was ihre Voltigierer außerdem auszeichnet? Die Trainerin überlegt kurz und erklärt: „Die absolute Leidenschaft für den Sport mit dem Partner Pferd.“ Was der achtjährige Wallach Chuck Norris leiste, sei allen Mannschaftsmitgliedern bewusst. „Er ist sehr menschenbezogen, hat viel Herz und würde alles für uns machen.“

In diesem Jahr durfte die Gruppe nun endlich wieder bei Wettkämpfen zeigen, wofür sie so lange trainiert hat. Dass die Zehn- bis 22-Jährigen dabei regelrecht durch die Saison marschiert und nun in die nächst höhere Klasse M* aufgestiegen sind, freut alle umso mehr. „Die Anstrengungen haben sich gelohnt“, schiebt Nürnberg hinterher.

Die Erfolge haben die Mannschaft gestärkt. „Bei einem Bundeswettkampf wie dem Deutschen Voltigierpokal ins Finale zu kommen, hat uns viel gebracht. Wir sind dadurch noch mehr zusammengewachsen.“ Vor Familien und Freunden die Silbermedaille bei der Bezirksmeisterschaft zu gewinnen, sei ebenfalls ein emotionales Erlebnis gewesen. Und zur „Norddeutschen“ sagt Nürnberg: „Wir hatten überhaupt nicht mit einer Nominierung gerechnet – und mit einer Medaille schon gar nicht.“ Entsprechend groß ist nun die Motivation für 2019. Aktuell wird intensiv an den Pflichtübungen der Klasse M und an einer neuen Kür gearbeitet.

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