Reiterin des RV Stuhr Dritte im M*-Stilspringen / Tolle Ergebnisse für Gastgeber RV Heiligenfelde

Bischoff-Bätjer noch abgefangen

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Machte auf sich aufmerksam: Auf Fiona verhalf Justine Platter dem RV Heiligenfelde zum Teamsieg. Auch in seinem ersten M*-Springen hinterließ das Paar einen guten Eindruck.

Heiligenfelde - Von Sonja Rohlfing. Im L-Springen war sie schon als Erste auf die Ehrenrunde gegangen. So mancher hatte Alexandra Bischoff-Bätjer vom RV Stuhr deshalb auch als Siegerin für die abschließende Springprüfung in Heiligenfelde auf der Rechnung. Die Gewinnerin hieß dann aber Linda Frerichs vom RV Ganderkesee. Mit einem spannenden M*-Stilspringen mit Stechen endeten die Turniertage auf der Vereinsanlage des Reitvereins Heiligenfelde.

Alexandra Bischoff-Bätjer hatte auf Bonserano als zweite Reiterin im Stechen des M*-Stilspringens eine schnelle, fehlerfreie Runde vorgelegt. Greta Katrina Kroker vom RV Heiligenrode fand auf ihrem großen Leo noch kürzere Wege und unterbot die Zeit um 29 hundertstel Sekunden. Dass es noch schneller und fehlerfrei ging, bewies am Ende Linda Frerichs vom RV Ganderkesee auf Shenandoah Lordie. Enttäuscht war Alexander Bischoff-Bätjer keineswegs. „Ich freue mich, dass ich ins Stechen gekommen bin. Es ist alles super“, strahlt sie über Platz drei.

Den sportlichen Höhepunkt auf dem Dressurviereck, eine M*-Dressur gewann Jessica Reinauer vom RV Graf von Schmettow auf Decanto. Platz zwei und drei sicherten sich Sascha Böhnke vom RFV Nienburg auf Clooney und Ilka Holsten vom Reitclub General Rosenberg auf Worlddancer B.

27 Prüfungen standen während der zwei Turniertage auf dem Programm. Dafür lagen rund 1300 Nennungen vor. „Das ist rund ein Drittel mehr als im Vorjahr“, erklärt Regina Meyer und freut sich, dass die Ausschreibung so gut angenommen wurde. „Wir lassen auch keine Klasse aus – von Führzügelwettbewerb bis Dressur und Springen der Klasse M ist alles dabei“, merkt die Turnierleiterin an, die auch zum Vorstand gehört. Neu im Programm war das Teamspringen, bei dem drei Mitglieder eines Vereins zusammen starten. Je ein Reiter überwindet einen Parcours auf E-, A- oder L-Niveau. Dass der RV Heiligenfelde dabei den ersten und den dritten Platz erreichte, lässt Regina Meyer strahlen. Auch darüber hinaus waren die Aktiven des rund 160 Mitglieder starken, breit aufgestellten, ländlichen Vereins in Dressur und Springen mit Platzierungen gut vertreten.

„Das Turnier lief schön und entspannt“, resümiert Meyer die Turniertage. Nur am Samstag habe ein heftiger Gewitterschauer während der letzten Prüfung kurz „die Welt untergehen“ lassen. „Das hat uns, den Reitern und Zuschauern aber nicht die Stimmung verdorben.“ Wie immer hat der Verein das Turnier komplett in Eigenregie abgewickelt, dankt dafür allen Helfern und Sponsoren.

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