Lea Reiners beim C-Jugend-Vizemeister zur besten Spielerin gewählt / Stuhrer Enttäuschung

Und Brinkum holt doch einen Titel

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Bei der C-Jugend holte sich der TuS Sudweyhe DM-Bronze. Danach völlig aus dem Häuschen waren (v.l.): Carlotta Kehlenbeck, Malin Schulken, Mona Riethmüller, Linda Brings, Lara Meyer, Liv Behning, Emma Scibbe, Katharina Sanders und Alina Childs sowie die Trainer Martina Suhling und Torsten Hollendiek.

Thedinghausen - Von Sandra Hellmers. Das war am Ende ganz knapp: Der FTSV Jahn Brinkum verlor bei den Deutschen Korbballmeisterschaften in Thedinghausen in der Altersklasse 12 bis 15 erst das Finale, und zwar denkbar knapp mit 6:7. Der TuS Sudweyhe holte Platz drei. Die stimmungsvollen Meisterschaften fanden, wie gestern schon berichtet, zwei Tage lang vor vollem Haus statt.

Schon vor den Meisterschaften gehörte Brinkum als Landesmeister zu den DM-Favoriten. Doch die Böger-Mannschaft traf gleich zum Auftakt schon auf den starken TSV Bergrheinfeld, den bayerischen Meister. In einer engen Partie teilte man sich nach dem 5:5 noch die Punkte. Zwar musste der Jahn den punktgleichen „Berchern“ später den Gruppensieg überlassen, schaltete aber in einem hochklassigen Halbfinale den TuS Sudweyhe deutlich mit 8:1 aus. Das Finale war für den Jahn also erreicht – und natürlich ging es wieder gegen Bergrheinfeld.

Und ebenso natürlich wurde es wieder ganz eng: Zunächst hatte Bergrheinfeld die deutlich besseren Karten. Mit 2:0 ging der TSV zunächst in Führung. Brinkum verkürzte, hatte danach aber mit einigem Wurfpech zu kämpfen. Das nutzte Bergrheinfeld, um die Führung noch vor der Pause auf 4:2 auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel gab es wieder zwei Nackenschläge für das Böger-Team, denn Bergrheinfeld erhöhte die Führung auf ein sattes 6:2. Doch Brinkum ließ sich nicht beirren, verkürzte und kam sogar nach dem 4:7 nochmals heran. Vor allem Lea Reiners war es in dieser Phase, die die von der kompromisslosen Bercher Deckung verursachten Sechsmeter immer wieder nervenstark versenkte. Auch Coach Böger versuchte alles und stellte die Abwehr um. Doch ohne Erfolg: Nach großartiger Aufholjagd musste sich der Jahn am Ende nur knapp mit 6:7 geschlagen geben, hatte aber immerhin Silber in der Tasche. Und schließlich durfte auch Brinkum nochmal so richtig jubeln: Lea Reiners wurde anschließend im Zuge der stimmungsvollen Siegerehrung zur besten Spielerin des Turniers gewählt.

Sudweyhe landete nach der Halbfinalniederlage gegen Brinkum im kleinen Finale gegen den Mittelrhein-Vertreter TV Honnefeld und siegte deutlich und souverän mit 9:5. Damit hatte der TuS Bronze in der Tasche. Mit Platz drei war auch Sudweyhes Coach Torsten Hollendiek mehr als einverstanden: „Wir haben nicht alles gezeigt, was wir können, aber viel davon. Am Ende muss man sagen, dass die beiden richtigen Mannschaften um den Titel kämpfen durften.“

Enttäuschend verlief das Turnier für den Niedersachsenmeister der Jugend 16 bis 19, den TV Stuhr. Zu Beginn wurde die Mannschaft von Ilse Meyer-Plecher von der Einzeldeckung der TuS Helpup überrascht, musste einige Energie aufwenden und holte beim 7:7 am Ende nur einen Zähler. Gegen den SV Schraudenbach, Bayern-Vize und späterer Deutscher Meister, konnte sich der TVS nun sogar eine Niederlage mit einem Treffer Differenz erlauben und das Halbfinale wäre sicher gewesen. Doch nach anfänglicher Führung verließ Stuhr immer mehr der Mut – am Ende stand es 4:9. „In diesem Spiel haben wir zwei Gesichter gezeigt. Ich frage mich, warum“, rätselte Trainerin Ilse Meyer-Plecher nach dem Verpassen der Vorschlussrunde. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Meyer-Plecher-Team auch noch dem Mittelrhein-Vertreter TV Feldkirchen.

In der Frauenklasse überzeugte vor allem Ausrichter TSV Thedinghausen. Die Mannschaft von Wolfgang Candler holte zwar in der Vorrunde nur ein Pünktchen – doch das reichte fürs Halbfinale und später für Platz vier (wir berichteten). Für den TSV Barrien hingegen lief es weitaus unglücklicher. Im ersten Spiel traf das Otto-Team auf den TSV Bergrheinfeld, den Vizemeister der Bundesliga Süd. Es reichte einfach nicht, die Unterfränkinnen beim 4:6 entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Mit dem TuS Eisbergen wartete die Übermannschaft der letzten zwei Jahre, und eine erneute Niederlage würde das Aus bedeuten. Die Westfälinnen starteten wie die Feuerwehr. Doch der TSV behielt die Nerven, war beim 3:9 aber chancenlos.

Im Spiel um Platz fünf zog Barrien dann mit 2:5 gegen Nordmeister SG Findorff den kürzeren.

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