Als Landesmeister auf ins Abenteuer Regionalliga / „Spaß ist sehr ausgeprägt“

Reichlich Beute für Tri-Wölfe

Sie feierten in Northeim die Niedersachsenmeisterschaft (Bild v.l.): Andreas Leiko, Oliver Sebrantke, Holger Klzyszcz-Nasko, Mario Lawendel, Kai Ecker, Philipp Fahrenholz sowie (vorne): Christian Walz.
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Sie feierten in Northeim die Niedersachsenmeisterschaft (Bild v.l.): Andreas Leiko, Oliver Sebrantke, Holger Klzyszcz-Nasko, Mario Lawendel, Kai Ecker, Philipp Fahrenholz sowie (vorne): Christian Walz.

Stuhr - Ruhig und besonnen, und nicht so leicht aus der Reserve zu locken, so kennt man Jan Neubauer. Mit der gewohnten Zurückhaltung war es beim Abteilungsleiter der Triathleten des LC Hansa Stuhr allerdings nach dem letzten Wettkampf der Triathlon-Landesliga vorbei. Aus gutem Grund: Die erste Männermannschaft der Tri-Wölfe hatte mit dem Gewinn der Niedersachsenmeisterschaft für den bislang größten Teamsieg gesorgt.

„Die Meisterschaft war ein toller Erfolg. Wir haben uns mannschaftlich grandios präsentiert“, jubelte Neubauer. Nach den Gründen für das starke Auftreten der Tri-Wölfe brauchte Neubauer nicht lange zu suchen: „Es ist der Spaß an der Sache. Schließlich ist es unsere Freizeit und ein tolles Hobby, dem wir nachgehen. Dieser Spaß und die gegenseitige Unterstützung sind bei uns sehr ausgeprägt.“

Als eins von 40 Teams war die erste Männermannschaft der Tri-Wölfe in die Triathlon-Landesliga gestartet. Die Saison begann kurios. Gleich beim ersten Wettkampf in Bokeloh errangen die Tri-Wölfe den Tagessieg, mit dem sie nicht im Entferntesten gerechnet hatten: Prompt fehlte das komplette Team bei der Siegerehrung, man hatte sich bereits etwas voreilig auf die Heimreise begeben.

Das oberste Treppchen auf dem Siegerpodest nahmen die Stuhrer dann allerdings tatsächlich in Limmer ein. Ungeschlagen ging es anschließend nach Peine. Die Frage, ob die Kondition auch über die olympische Distanz reichen würde, war schnell beantwortet: Mit den beiden Ironman Jan Neubauer und Mario Lawendel sowie dem Newcomer Philipp Fahrenholz an der Spitze gelang der Hattrick. Dann wurde es allerdings beim letzten Wettkampf in Northeim ohne Neubauer und mit einem gehandicapten Lawendel noch einmal eng. „Wir haben bis an die K . . . grenze gekämpft“, umschreibt Holger Klyszcz-Nasko den Einsatzwillen im Team. Und der wurde belohnt. „Die Nummer eins im Norden sind wir“, hatten sich die Stuhrer bereits in Peine etwas frühzeitig gefreut. Jetzt waren sie es auch wirklich geworden. Ein Erfolg, mit dem zu Saisonbeginn niemand gerechnet hatte.

Was das Abenteuer Regionalliga im kommenden Jahr bringen wird, vermögen die Tri-Wölfe noch nicht einzuschätzen. Nur Jan Neubauer wagt sich aus der Deckung und gibt schon mal vorsichtig eine Marschroute vor: „Wir wollen mittendrin und nicht nur dabei sein.“

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