Regionalligist empfängt Hannover 96 II

Rehdens Reifeprüfung gegen den Spitzenreiter

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Zwölf Saisontore: Hannovers Denniz Kadah.

Rehden - Von Arne Flügge. Für Fußball-Regionalligist BSV Rehden hängen die Trauben morgen ziemlich hoch. Um 15.00 Uhr stellt sich Spitzenreiter Hannover 96 II in den Waldsportstätten vor. Doch Achtung!

Die Rehdener haben zuletzt gezeigt, dass sie zu großen Sprüngen in der Lage sind. Vier Siege in Folge, Platz sechs – das hat eine Menge Selbstvertrauen gegeben. „Und daher“, verspricht BSV-Trainer Predrag Uzelac (46), „wollen wir den Gegner richtig ärgern.“

Um das zu schaffen, muss freilich alles passen. „Wir müssen von Beginn an hochkonzentriert und aggressiv sein“, fordert der Trainer. Uzelac setzt zwar auf eine sehr kompakte Defensive – ausschließlich Beton anmischen will er aber nicht. „Wir können uns nicht nur hinten reinstellen. Das ist nicht unser Ding. Wir werden auch den Weg nach vorne suchen, so, wie wir es immer tun. Und ich bin sicher, dass wir auch wieder unsere Chancen bekommen werden.“ Ob der zuletzt etwas zu ballverliebte Spielmacher Willian Costa in die Startelf zurückkehrt, ist noch offen.

Auf der anderen Seite erwartet Uzelac Schwerstarbeit für seine Defensive. Denn vor allem die beiden Hannoveraner Stürmer Denniz Kadah (26 Jahre/zwölf Saisontore) und Lars Fuchs (30/8) sind brandgefährlich. „Eine brutale Offensive“, wie Uzelac aus Beobachtungen erkannt hat: „Sie machen aus einer halben Chance ein Tor, das ist schon sensationell.“

Gut für Rehden, dass Abwehrchef Stefan Heyken nach überstandener Grippe wieder ins Zentrum rückt, Francis Banecki so neben Maarten Schops vor der Abwehr spielen kann. „Das gibt unserer Defensive noch mehr Kompaktkeit“, glaubt Uzelac, der sich auf „ein interessantes Spiel“ freut.

„Wenn wir gut stehen, können wir gegen Hannover etwas reißen“, gibt sich Heyken zuversichtlich: „Wir sind gut drauf, selbstbewusst und müssen daher keine Angst haben.“ Wichtig ist, vor eigenem Publikum den Beweis anzutreten, „dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten können“. Das Positive sei, so der 29-Jährige, „dass wir ohne Druck ganz entspannt in das Spiel gehen können. Und ich denke, es werden Kleinigkeiten sein, die das Spiel in die eine oder andere Richtung lenken werden.“

Die Stimmung in der Mannschaft ist jedenfalls prächtig. „Manchmal ein bisschen zu gut. Da muss ich im Training schon mal etwas sauer werden, um die Konzentration hochzuhalten“, schmunzelt Trainer Uzelac. Ansonsten aber „geben die Jungs richtig Gas und setzen alles um. Es macht richtig Spaß.“

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