Oberligist besiegt Aufsteiger Oythe verdient mit 2:0

Rehdens Abwehrkette nicht zu knacken

REHDENS Stürmer Mehmet Koc (r.), blieb in dieser Szene an Oythes Tom Westerwalbesloh hängen. Der 27-Jährige ging beim 2:0-Sieg leer aus, ließ eine klare Chance aus.

Kreis-Diepholz - REHDEN. Der BSV Rehden bleibt in der Fußball-Oberliga in der Erfolgsspur: Der Tabellenvierte gewann gestern auch sein drittes Spiel nach der Winterpause, schlug vor 500 Zuschauern den VfL Oythe mit 2:0 (1:0). „Wir standen sehr gut in der Defensive“, lobte Rehdens Trainer Uwe Brunn die Vierer-Abwehrkette mit Stefan Bernholt, Lars Schiersand, Sören Sandmann und Adrian Wagner.

Auch Oythes Coach Dietmar Schlärmann sah einen „verdienten Sieg“ der Gastgeber, sagte aber auch: „Wir haben uns besser verkauft als

Schops erzielt 1:0

beim 2:5 im Hinspiel.“ Mit Simon Engelmann (Oberschenkelzerrung), der schon 16 „Buden“ erzielt hat, fehlte ihm der Torjäger.

Bei Dauerregen in der ersten Halbzeit ließen die Hausherren in der Defensive nichts anbrennen. Lediglich Jan Egbers stellte mit einem Freistoß BSV-Torwart René Damerow einmal auf die Probe (29.). Da hatten die Rehdener wesentlich mehr Chancen. So klärte Dennis Jex nach einer Ecke von Alexander Burgardt einen Kopfball von Mehmet Koc vor der Linie (16.), den Abpraller von Christian Schiffbänker hielt Oythes Schlussmann Maurice Planteur. Gut eine Viertelstunde später lenkte der 24-Jährige einen von Christian Schiffbänker geschossenen Freistoß an den Pfosten (31.). Sekunden vor der Pause patzte der Keeper dann, ließ einen 22-MeterSchuss von Maarten Schops zum 0:1 (45.) passieren. Der Ball sprang in eine Kuhle und trudelte von dort aus ins Tor.

Nach dem Wechsel machte Maurice Planteur seinen Fehler wieder wett, reagierte bei einem Kopfball von Mehmet Koc (53.) genauso prächtig wie bei einem Schuss von Maarten Schops (55.). Außerdem parierte er einen Kopfball von Christian Schiffbänker (67.). Auf der anderen Seite hatte der Aufsteiger nur noch eine Gelegenheit, als Tobias Latta nach einer Ecke von Tom Westerwalbesloh die „Pille“ volley neben den Pfosten knallte (76.). Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Offensivmann Björn Wnuck, der eine Vorlage von Sören Sandmann eiskalt zum 2:0 (82.) verwertete.

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