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Rehdener Personalsorgen vor Schlüsselspiel: Arambasic muss gegen Heide umplanen

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Von: Cord Krüger

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Drohender Ausfall und ein angeschlagener Backup: Rehdens Innenverteidiger Angelos Argyris (l.) hat einen Bänderanriss, Jan Roschlaub (Bild rechts, am Ball) macht ein lädiertes Handgelenk zu schaffen.
Drohender Ausfall und ein angeschlagener Backup: Rehdens Innenverteidiger Angelos Argyris (l.) hat einen Bänderanriss, Jan Roschlaub (Bild rechts, am Ball) macht ein lädiertes Handgelenk zu schaffen. © Krüger

Auf dem Trainingsplatz des BSV schien es zuletzt ziemlich zur Sache zu gehen – jedenfalls haben sich die Reihen der Regionalliga-Fußballer jetzt deutlich gelichtet. Und das ausgerechnet vor dem so wichtigen Heimspiel am Samstag ab 15.00 Uhr gegen den Heider SV, seines Zeichens Letzter der Abstiegsrunde. „Wir könnten den Grundstein für den Klassenerhalt legen“, weiß BSV-Trainer Kristian Arambasic. Weitaus weniger klar ist dem 44-Jährigen jedoch, in welcher Besetzung dies gelingen soll. „Denn zuletzt hatte ich nur zehn Feldspieler und unsere beiden Torhüter im Training. Aber da müssen wir jetzt die A. . .-Backen zusammenkneifen und gemeinsam durch.“

Rehden – Die Gelb-Sperre von Kevin Coleman, Torschütze und zweifacher Vorbereiter beim 3:0 im Hinspiel, wäre schon ungünstig genug. Weiter hinten drohen aber zudem noch die Ausfälle von Rechtsverteidiger Marco Kaffenberger und dessen Backup Julijan Popovic (Pferdekuss), Allrounder Alexander Nandzik (Wadenverletzung) und Innenverteidiger Angelos Argyris, der sich schon vorige Woche im Training einen Bänderanriss zugezogen hatte. In der Donnerstagseinheit wollte er es mit einer Schiene probieren. „Die Chancen stehen 50:50“, sagt Arambasic über den zweikampfstarken Griechen, der beim jüngsten 0:2 in Lübeck sichtlich gefehlt hatte. Serkan Temin als möglicher Vertreter des 27-Jährigen verletzte sich am Dienstagmorgen bei einem Verkehrsunfall und lag zwei Tage im Krankenhaus, Jan Roschlaub als weiterem Kandidaten fürs Abwehrzentrum macht ein angeknackstes Handgelenk zu schaffen. Linksverteidiger Daniel Haritonov klagt über Rückenschmerzen, Offensivmann Shamsu Mansaray ist nach einem Außenbandanriss noch im Aufbautraining.

Jetzt müssen wir alle noch enger zusammenrücken.

Rehdens Kapitän Kamer Krasniqi

„Alles extrem blöd – gerade vor einem so wichtigen Spiel“, findet Arambasic. Sein Kapitän Kamer Krasniqi, einer der noch verbliebenen Verfügbaren, fordert daher: „Jetzt müssen wir alle noch enger zusammenrücken und extrem fokussiert sein.“

Denn die kleine Serie der Dithmarscher vor ihrer jüngsten Niederlage gegen Lüneburg ist natürlich auch ihm nicht entgangen: Zwei Siege und ein Remis fuhr die Mannschaft von Trainer Markus Wichmann nach der Schlappe gegen Rehden ein. Unterschätzen werden sie in Rehden aber ohnehin niemanden, versichert Krasniqi: „Wir sagen nie, dass wir gewinnen werden – nur, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen.“

Beim 0:2 am Sonntag gegen Spitzenreiter Phönix Lübeck klappte es nicht, „und darüber ärgere ich mich nach meinen zwei vergebenen Chancen besonders“, gesteht der 22-Jährige. „Umso wichtiger wären jetzt Siege gegen Heide und bei Altona 93 – zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf“, mahnt Krasniqi mit Blick auf die Partien am Samstag daheim und acht Tage später in Hamburg.

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