Regionalligist sucht neuen Trainer

Rehden zieht die Reißleine und entlässt Golombek

Das Aus nach gut 17 Monaten: Andreas Golombek ist seit Mittwoch nicht mehr Trainer des BSV Rehden.
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Das Aus nach gut 17 Monaten: Andreas Golombek ist seit Mittwoch nicht mehr Trainer des BSV Rehden.

Rehden – Seit Mittwochmittag ist Andreas Golombek nicht mehr Trainer des BSV Rehden. Der Nord-Regionalligist stellte den Fußballlehrer vier Tage nach Abschluss der Südstaffel und dem Verpassen der Aufstiegsrunde frei. „Wir haben lange hin- und herüberlegt“, schilderte BSV-Präsident Friedrich Schilling am frühen Abend, „denn es war auch viel Pech in dieser Saison dabei. Für einige unglücklich gelaufene Spiele konnte der Trainer nichts“, erinnerte er etwa an die Roten Karten gegen den FC Oberneuland (2:3) und Werder Bremen II (1:1), die womöglich jeweils den Sieg gekostet hätten. Da stehe Golombek nicht allein in der Verantwortung, „sondern auch die Mannschaft“, kritisierte Schilling zumindest Teile des Teams.

Nur vier Siege aus 18 Spielen - zu wenig

Schließlich habe sich der Verein aber hinsichtlich der Gesamtbilanz mit Platz sieben und nur vier Siegen aus 18 Partien zum Handeln gezwungen gesehen. „Vielleicht bringt ja ein neuer Mann die Wende“, hofft Sportvorstand Rüdiger Hoppe. Es wäre höchste Zeit, sagt Schilling besorgt, „denn mit nur neun Punkten, die wir in die Abstiegsrunde mitnehmen können, stehen wir ziemlich weit unten“.

Menschlich tut dem Clubchef die Trennung „sehr, sehr leid, denn wir haben uns gut verstanden. Und vielleicht wird das ja auch wieder so sein, wenn er den ersten Schock überwunden hat.“

Golombek selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. In der nächsten Zeit will Schilling mit ihm klären, „wie wir jetzt auseinanderkommen“, sagt er mit Blick auf die ursprünglich bis Ende Juni 2022 vereinbarte Zusammenarbeit.

Golombek seit Sommer 2020 in Rehden

Der 53-jährige Ex-Profi hatte den BSV im Juli 2020 übernommen und die Mannschaft in den neun Spielen bis zur coronabedingten Unterbrechung der Südstaffel auf Platz drei geführt. Bekanntlich wurde die Saison nach diesem Cut Ende Oktober 2020 nie wieder fortgesetzt, sondern annulliert.

In dieser Serie lief zunächst alles nach Plan, „schlussendlich lässt uns die sportliche Entwicklung speziell in den letzten fünf Spielen, in denen wir nur zwei Punkte geholt haben, aber keine andere Wahl“, verdeutlichte Hoppe. Gleichzeitig dankte er Golombek im Namen des Vereins „für sein Engagement und seine Arbeit. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Jetzt läuft die Suche nach einem neuen Chefcoach.

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