Osnabrücks Coach Karsten Baumann will den BSV am Freitag aber klar dominieren / Enschedes Preud’homme tobt

„Rehden? Viel weiß ich nicht“

Kein Grund zur Skepsis: Osnabrücks Trainer Karsten Baumann (Bild) kann mit den bisherigen Testspiel-Auftritten des Zweitliga-Aufsteigers zufrieden sein.

Kreis-Diepholz - Von Gerd TöbelmannOSNABRÜCK · Au Backe – das kann am Freitag ab 18.00 Uhr ja ’was geben für den Fußball-Oberligisten BSV Rehden, wenn sich Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück in Rehden bei einem Testspiel die Ehre gibt. Grund: Der VfL ist in einer überragenden Frühform und verlor unter anderem am vergangenen Samstag nur mit 0:1 gegen den amtierenden holländischen Meister Twente Enschede.

Klar, dass auch Osnabrücks Trainer Karsten Baumann zufrieden ist: „Die Tatsache, dass Enschedes Trainer Michel Preud’homme nach dem Spiel ziemlich getobt hat, zeigte mir, dass unsere Leistung so schlecht nicht gewesen sein kann. Irgendwie fühlt man sich gut, wenn der gegnerische Trainer mit seiner Mannschaft nicht so zufrieden ist.“

Baumann selbst ist noch gar nicht so lange im (Trainer-)Geschäft. Erst 2008 legte der jetzt 40-Jährige in Köln seine Prüfung zum Fußballlehrer ab – als Lehrgangsbester. Seinen ersten Job nahm Baumann dann beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt an. Ein Jahr später verpflichtete ihn der VfL nach dem bitteren Abstieg aus der Zweiten Liga als Nachfolger von Kult-Coach „Pele“ Wollitz. Offenbar ein Glücksgriff für beide Seiten, denn in diesem Jahr gelang dem Team die Zweitliga-Rückkehr. „Das war schon eine große Sache für den Verein und die Stadt“, erinnert sich Baumann. Um aber gleich den Bogen zur neuen Klasse zu schlagen: „Da geht’s ganz anders zu. Wir werden damit umgehen müssen, wieder mehr Spiele als in der Dritten Liga zu verlieren.“

Um diese Durststrecken allerdings im Rahmen zu halten, quälen sich die Osnabrücker in diversen Trainingslagern, um am 22. August topfit in den Liga-Start gegen Duisburg zu gehen. Der VfL-Tross macht sich am Freitag direkt aus dem Trainingslager in Bad Zwischenahn auf nach Rehden.

▪ Der BSV in guter

▪ Gesellschaft

Im Reigen der Testspielgegner ist der BSV in bester Gesellschaft: Enschede war schon – nach Rehden folgen noch die Duelle gegen Getafe (Spanien) und Hannover 96. Baumann scherzt: „Von den vier Ländern, die im WM-Halbfinale standen, spielen wir gegen drei.“

Und was weiß Baumann von den Rehdenern? „Ich gestehe, dass ich nicht viel weiß. Nur soviel, dass einige U23-Spieler von Osnabrück zum BSV gewechselt sind“, sagte der VfL-Coach und dachte dabei an Christian Schiffbänker und Benjamin Möllers.

Nächste Frage: Mit welcher Mannschaft tritt der VfL denn nun am Freitag an? Auch da musste Baumann passen: „Das entscheide ich kurzfristig.“ Eines stellte der ehemalige Verteidiger der Bundesligisten 1. FC Köln und Borussia Dortmund aber klipp und klar fest: „Ich werde nicht ohne Ende durchwechseln, sondern will elf meiner Spieler über 90 Minuten sehen. Da bekommt man ein besseres Bild.“ Um noch hinzuzufügen: „Ziel muss es sein, dass wir das Spiel als klassenhöheres Team ganz klar dominieren. Wenn dann noch viele Tore für die Zuschauer fallen, habe ich nichts dagegen.“

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