Rehden II besiegt Absteiger Wietzen 3:0 / Ahrenshop sieht die Rote Karte

Doppelpack von Cheema

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Rehdens Mats Ahrenshop (l.) sah bereits in der 33. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Rehden - Zum Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen gab’s noch einmal einen Pflichtsieg. Mit 3:0 (0:0) besiegte Fußball-Bezirksligist BSV Rehden II am Samstag Schlusslicht und Absteiger TSV Wietzen und beendet die Spielzeit damit auf dem insgesamt nicht gerade zufriedenstellenden elften Rang.

Doch nach vielen Widrigkeiten, gerade in der Hinrunde, ist der Club froh, die Klasse gehalten zu haben und darf jetzt auf bessere Zeiten hoffen. Gegen Wietzen war Rehden II von Beginn an die dominante Mannschaft. „Wir hatten rund 90 Prozent Ballbesitz“, meinte Co-Trainer Sascha Feldt. In Tore vermochte die Regionalliga-Reserve diese Überlegenheit aber nicht umzumünzen. Zudem schwächte sich das Team von Coach Daniel Gunkel selbst: In der 33. Minute sah Mats Ahrenshop wegen groben Foulspiels die Rote Karte. „Der Feldverweis war berechtigt“, konstatierte Feldt. Er sagte aber auch: „Der Gegenspieler hätte schon vorher runterfliegen müssen. Er hatte Mats den Ellenbogen ins Gesicht geschlagen.“ Das blieb ungesühnt – und so mussten sich die Rehdener, die ihre Möglichkeiten nicht verwerteten, mit einem torlosen Remis zur Pause begnügen.

„Wir haben uns dann taktisch etwas zurückgezogen und Wietzen kommen lassen“, erläuterte Feldt: „Wir wollten mehr auf schnelle Konter gehen.“

Das klappte. In der 57. Minute half Rehden allerdings auch das Glück, als eine Hereingabe von Pawel Sokol unhaltbar zum 1:0 abgefälscht wurde. Weitere Möglichkeiten der Rehdener blieben ungenutzt. Auf der anderen Seite kam Wietzen nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Tor von BSV-Keeper Tim Becker.

So dauerte es bis zur 80. Minute ehe Irfan-Javiad Cheema auf 2:0 erhöhte. Damit war die Partie entschieden. So leistete sich Rehden dann den Luxus, Tim Becker aus dem Tor zu nehmen und die letzten zehn Minuten als Linksverteidiger aufzubieten. Feldt ging ins Tor, Runge musste runter. „Wir wollten Tim zum Abschied noch einmal den Gefallen tun“, sagte der Ersatzkeeper.

Und Feldt leitete dann sogar mit einem langen Abschlag das 3:0 ein. Der ebenfalls eingewechselte Renee Mohrmann verlängerte auf Cheema, der ging auf und davon und vollstreckte sicher (87.).

flü

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