Nur ein Wunder kann Heiligenrodes Damen nach zwei Schlappen noch helfen

Regionalliga-Traum geplatzt

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Eine Regionalliga-Rückkehr wird es für Denise Kleinert und den TSV Heiligenrode wohl so schnell nicht geben. ·

Heiligenrode - Aus die Maus. Die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode können sich ihren Traum von der Oberliga-Vizemeisterschaft getrost in die Haare schmieren. Erst scheiterte das Kreisteam beim VfL Oker mit 5:8 und blieb auch einen Tag später beim 6:8 in Göttingen glücklos. Bittere Konsequenz: Heiligenrode weist mittlerweile fünf Minuspunkte mehr als die Spvg. Oldendorf auf – zu viel, um noch in den Kampf um die Aufstiegsrelegation einzugreifen. Auch Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert hat den zweiten Platz bereits abgehakt: „Das wird nichts mehr. Aber die Welt geht davon nicht unter. Wahrscheinlich steigt selbst der Gewinner der Relegation ja gar nicht auf.“

VfL Oker - TSV Heiligenrode 8:5: Den Gästen war die Schwere der Aufgabe bewusst. Zwar stellt Oker in Meike Huwald sowie Astrid Wasow kein überragendes unteres Paarkreuz, doch dafür verstehen Velitchka Wais und Viktorija Stirbyte an Position eins und zwei ihr Handwerk umso besser. Sogar derart gut, dass sie für sieben der acht VfL-Punkte sorgten. Keine Heiligenroderin bekam gegen das weißrussische Duo eine Schnitte – nicht mal annähernd.

Trotzdem lag zumindest ein Teilerfolg immer noch in Reichweite. Gegen Huwald und Wasow sollten sieben Zähler eigentlich keine unüberwindbare Hürde darstellen. Tja, an diesem Tag aber schon. Ausgerechnet die sonst so zuverlässige TSV-Spitzenspielerin Nele Puls kam mit dem Anti-Gestochere von Huwald nicht zurecht und unterlag in vier Sätzen – ein folgenschwerer Patzer, den Heiligenrode nicht ausbügeln konnte. „Das war echt bitter. Ein 7:7 wäre gerecht gewesen“, seufzte Kleinert nach dem endgültigen Knockout im Kampf um die Vizemeisterschaft.

Torpedo Göttingen - TSV Heiligenrode 8:6: Wenigstens hatte Heiligenrode nach der Pleite des Vortages nun beim verlustpunktfreien Klassenprimus rein gar nichts mehr zu verlieren. Völlig unverkrampft ging das Kreisteam in die Partie hinein und hielt das Match dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch bis zum Schluss offen. Die Gäste brachten sogar das Kunststück fertig, der bärenstarken Göttinger Nummer eins Marie-Sophie Wiegand gleich drei (!) Einzelschlappen zu verpassen. Offenbar zu viel für das Nervenkostüm der 15-Jährigen, die nach jeder Pleite herzergreifend in Tränen ausbrach. Selbst in der nahe am Wasser gebauten Damenkonkurrenz kein alltägliches Szenario.

Doch Wiegands Tränen sollten sich schnell trocknen. Immerhin reichte es trotz ihres Totalausfalls für Torpedo zum Sieg. Kurioserweise war es Wiegands jüngere Schwester Johanna, die Göttingen am Ende die makellose Bilanz rettete. In einem hochklassigen Viersatzmatch behielt die frischgebackene Niedersachsenmeisterin im Mädchen-Bereich beim Stand von 7:6 die Oberhand über Kleinert und versetzte Heiligenrode so den Knockout. Für Kleinert indes kein Grund, ebenfalls Tränen zu vergießen: „Wir hätten Göttingen zwar gerne den ersten Punkt abgeknüpft, aber vorzuwerfen haben wir uns nichts.“ · drö

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