Einstimmiges Votum beim außerordentlichen Verbandstag / Schilling findet Teilung gut

Regionalliga-Saison offiziell beendet

Würde gern wissen, wann die neue Regionalliga-Saison startet: Rehdens Boss Friedrich Schilling. 
Foto: wiechert
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Würde gern wissen, wann die neue Regionalliga-Saison startet: Rehdens Boss Friedrich Schilling. Foto: wiechert
  • Gerd Töbelmann
    vonGerd Töbelmann
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Bremen – Das höchste Gremium des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) hat auf einer virtuellen Versammlung formell den Abbruch der Saison 2019/2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie beschlossen.

Einstimmig wurde dabei dem Antrag des NFV-Präsidiums auf Abbruch der Spielzeit 2019/2020 in allen Ligen und Wettbewerben unter Ber��cksichtigung der Quotienten-Regelung ohne Absteiger entsprochen. Zugrunde gelegt wurden dabei die Tabellenstände mit Stichtag 12. März 2020. Damit ist diese für alle Beteiligten so schwierige Saison auch offiziell beendet. „Niemand hätte gedacht, als in den einzelnen Ligen im vergangenen Sommer der Startschuss fiel, dass die Spielzeit auf diese Art und Weise beendet werden muss und uns alle vor so große Herausforderungen stellt“, resümierte NFV-Präsident Günter Distelrath nach der Entscheidung. „Ich bin überzeugt, dass Offizielle, Spieler und Fans aller Teams die Saison lieber auf sportlichem Wege beendet hätten, dennoch gratuliere ich allen Meistern zu ihrem Erfolg und wünsche den Aufsteigern alles Gute für die kommenden Monate“, so Distelrath weiter.

Ebenso Inhalt dieses Antrages war, Mannschaften, die sich in der Abschlusstabelle der höchsten Landesverbandsspielklasse auf den ordnungsrechtlich und ausschreibungsgemäß direkten Aufstiegsplätzen befinden (also für den Aufstieg qualifiziert sind), aufsteigen zu lassen.

Die Regionalligen Nord werden somit in der nächsten Spielzeit aufgestockt, die Sollstärke der einzelnen Staffeln soll aber spätestens zur Saison 2022/2023 wieder erreicht werden. So werden z.B. in der Regionalliga Nord der Herren in der kommenden Saison erstmals 22 Teams an den Start gehen.

Friedrich Schilling, Chef des Regionalligisten BSV Rehden, konnte mit dem Ergebnis gut leben: „Wir haben uns doch alle schon auf den Abbruch eingestellt. Dass die Liga in Nord- und Südstaffel geteilt wird und es danach eine Meister- und Abstiegsrunde gibt, ist bereits vorher beschlossen worden. Das finden wir gut, weil es uns Fahrtkosten erspart. Es ist jetzt eigentlich nur noch fraglich, wann der Spielbetrieb losgehen wird. Davon hängt auch ab, ob es Doppelrunden oder vielleicht nur Einzelrunden geben wird.“

Im Norden sollen die Teams aus Schlewig-Holstein und Hamburg (plus Lüneburg und Drochtersen aus Niedersachsen) spielen. Der Süden wird mit den Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen bestückt.

Distelrath bedankte sich nach der einstündigen Konferenz bei den Delegierten aus Vereinen und Verbänden für die Arbeit der vergangenen Wochen und machte deutlich, dass „es in solchen Zeiten immer nur gemeinsam geht. Wir haben in dieser außergewöhnlichen Situation viele neue Wege gehen müssen und dabei einiges erreicht. Lassen Sie uns auch in den kommenden Wochen und Monaten den eingeschlagenen Pfad nicht verlassen und weiterhin gemeinsam die nächsten Entscheidungen angehen.“

Er zeigte sich sehr zuversichtlich, dass bei insgesamt rückläufigen Infektionszahlen und der Tatsache, dass aufgrund der geringen durchschnittlichen Kontaktzeiten zwischen Spielern auf dem Spielfeld eine Übertragung der Infektion beim Fußball im Freien sehr unwahrscheinlich ist. Ein baldiges Fußballspielen unter Wettkampfbedingungen im Amateur- und Jugendbereich wieder möglich sein wird. nfv/töb

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