Heiligenrode in der Relegation nach Wandsbek

Zur Regionalliga fehlt nur noch ein Schritt

Nele Puls will unbedingt in die Regionalliga. ·

Heiligenrode - Am Samstag gilt es für die Heiligenroder Tischtennisdamen. Ab 16.00 kämpft das TSV-Quartett in Hamburg beim Wandsbeker Turnerbund um den Aufstieg in die Regionalliga und würde mit einem Sieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt machen.

Der Sprung in die dritthöchste deutsche Spielklasse liegt für das Kreisteam also zum Greifen nah. Zumal Heiligenrode als eindeutiger Favorit an den Start geht. Während sich der TSV in der exquisit besetzten Oberliga Nord-West die Vizemeisterschaft schnappte, landete Wandsbek in der nördlichen Parellelstaffel nur auf Rang drei und gelangte lediglich durch den Verzicht des Zweiten VfL Kellinghusen in die Relegation. Ein leichter Vorteil demnach für Heiligenrode?

Spitzenspielerin Denise Kleinert sieht es zumindest so: „Vor Kellinghusen brauchen wir keine Angst haben. Die sind sicherlich nicht schlecht, aber keinesfalls überragend. Gerade in den Doppeln und im oberen Paarkreuz müssten wir Vorteile besitzen.“ Ein Blick auf die Bilanzen stützt diese These. Wandsbecks Nummer eins Nathalie Wulf riss mit 14:14-Siegen keine Bäume aus und Anne-Christin Wolf kam sogar nur auf eine 9:14-Bilanz. Heiligenrode hingegen hatte in Denise Kleinert (17:10) sowie Melanie Schneider (17:9) zwei bärenstarke Spitzenspielerinnen in seinen Reihen. Ausgeglichener versprechen die Duelle im unteren Paarkreuz zu werden – doch auch hier dürfte sich das Kreisteam ein Übergewicht erspielen. Obwohl die Wandsbeker Konterspezialistin Tanja Grzymek sowie Nachwuchstalent Amelie Rocheteau sicherlich nicht zu unterschätzen sind, weist Heiligenrode in Ricarda Hubert und Nele Puls deutlich mehr Qualität auf. Insbesondere Teamküken Puls strotzt derzeit vor Selbstbewusstsein: „Diese Chance dürfen wir uns nicht nehmen lassen. Wir wollen unbedingt in die Regionalliga.“

Einzig der Heimvorteil spricht eher für die Hamburgerinnen. Doch Angst vor dem vermeintlichen Hexenkessel kennt Puls nicht: „Wir bringen ebenfalls einige Fans mit und gehen optimistisch in die Partie hinein. So eine Möglichkeit kommt so schnell nicht wieder.“ · drö

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