Sykerin wird Vierte bei Siebenkampf-DM in Potsdam / Mit Meyer und Sawatzki Platz fünf in der Teamwertung

Regen kann Witt nicht stoppen

Mareike Witt (vorn) sowie Meike Sawatzki und Jennifer Meyer (hinten v.l.) können lachen, denn mit dem LGSD-Team sprang in Potsdam bei der Siebenkampf-DM Platz fünf heraus.

Kreis-Diepholz - SYKE · Zusammen mit ihren LGSD-Teamkolleginnen Jennifer Meyer und Meike Sawatzki auf dem fünften Platz und in der Einzelwertung auf dem vierten Rang – so lautete die Bilanz von Mareike Witt bei den Deutschen Siebenkampf-Meisterschaften in Potsdam. Die Sykerin schaffte es nach 2008 erneut, viertbeste deutsche Siebenkämpferin zu werden.

Während des gesamten ersten Wettkampftages und zum größten Teil des zweiten Tages wollte der Regen einfach nicht aufhören. Und das tat dem Wettkampf nicht gut. Zunächst startete Mareike Witt über 100 Meter Hürden mit 15,44 Sekunden unter Wert und im Hochsprung kamen nur bescheidenene 1,57 Meter heraus. Allerdings konnte die Sykerin dann im Kugelstoßen die beste Weite des Tages mit 11,77 Meter vorlegen. Mit 26,61 Sekunden konnte sie dann an die Leistungen des Vorjahres über 200m anschließen und lag nach dem ersten Tag auf Platz acht. Durch einen „Satz“ im Weitsprung (5,53 Meter) am zweiten Tag war die deutsche Fünfkampf-Meisterin jedoch wieder im Rennen um die vorderen Plätze. Die zweite Glanzleistung gelang ihr im Speerwurf mit 38,25 Metern und rangierte vor der letzten Disziplin auf Platz fünf. Mit einer soliden Leistung über 800 Meter (2:29.82) konnte sich die Sykerin noch auf Platz vier verbessern.

Jennifer Meyer schloss den Siebenkampf mit dem 19. Rang ab. Nachdem sich der Wettbewerb mit 16,28 Sekunden über 100 Meter Hürden noch ganz gut anließ, lief es mit dem Kugelstoßen (9,03 Meter) alles andere als zufriedenstellend. Mit 5,12 Meter im Weitsprung und 32,26 Metern im Speerwurf meldete sie sich jedoch eindrucksvoll zurück.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verließ die A-Jugendliche Meike Sawatzki die Meisterschaften. Nachdem sie am ersten Tag mit 2448 Punkten noch vor Jennifer Meyer gelegen hatte, verdarb ihr eine Zerrung des Bauchmuskels vom 200- m-Lauf die Weiten im Weitsprung und musste sich mit schwachen 4,47 Metern zufrieden geben. Doch es sollte noch bitterer kommen: Drei ungültige Versuche bedeuteten das Aus im Speerwurf, und auch den abschließenden 800 Meter-Lauf machte Sawatzki nicht mehr mit, weil sie sich mit 27. Platz eh nur um einen Rang hätte verbessern können und das Mannschaftsergebnis nicht mehr beeinflussen konnte. Dafür war die Verletzungsgefahr bei Starkregen doch zu groß.

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