Ponyvielseitigkeitsreiter belegt bei DM Platz 16 / Für Nationenpreisturnier nominiert

Quast: „Es war eine super Erfahrung“

Erfahrungen gesammelt: Friedrich Quast vom RV Heiligenfelde und sein Pony Mr. Berny waren in der Geländeprüfung der Deutschen Meisterschaft im brandenburgischen Wahlsdorf-Liepe schnell unterwegs.
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Erfahrungen gesammelt: Friedrich Quast vom RV Heiligenfelde und sein Pony Mr. Berny waren in der Geländeprüfung der Deutschen Meisterschaft im brandenburgischen Wahlsdorf-Liepe schnell unterwegs.

Bruchhausen-Vilsen – Ein Platz im Mittelfeld und eine Nominierung für einen Nationenpreis – mit diesen Ergebnissen kehrte jetzt Friedrich Quast vom RV Heiligenfelde von seiner ersten Deutschen Meisterschaft der Ponyvielseitigkeitsreiter zurück. Insgesamt 42 Teilnehmer wetteiferten im brandenburgischen Wahlsdorf-Liepe um Titel und Medaillen.

„Es war ein super schönes Wochenende und eine super Erfahrung“, fasst Friedrich Quast seine Eindrücke zusammen. Als Erstes waren der 13-Jährige aus Bruchhausen-Vilsen und sein Pony Mr. Berny im Dressurviereck gefordert. Von der sonst üblichen Ruhe in der Dressur war bei dem erfahrenen Pony jedoch nichts zu spüren. Entsprechend fiel das Ergebnis in der Teilprüfung aus. „Das war ein bisschen schade. Ich habe es dem Pony aber nicht übel genommen“, erklärt der junge Vielseitigkeitsreiter.

Das Gelände sei dann wieder tipptopp gelaufen. Auch wenn die beiden eines der festen Hindernisse auf der Querfeldeinstrecke erst im zweiten Anlauf überwanden. „Das war ein Reiterfehler“, gibt Friedrich Quast selbstkritisch zu. Die Geländestrecke sei sehr anspruchsvoll gewesen. „15 Reiter sind ausgeschieden“, weiß der Pferdesportler. Im abschließenden Springen handelten sich Friedrich Quast und sein Pony acht Strafpunkte ein. „Mr. Berny war nervös, und ich war auch selbst etwas aufgeregt“, räumt der Bruchhausen-Vilsener ein.

In der Endabrechnung der dreitägigen DM landete er mit Platz 16 im Mittelfeld. Genau einen Rang hinter den platzierten Teilnehmern. Die neue Deutsche Meisterin der Ponyvielseitigkeitsreiter heißt Jule Krueger. Die 16-jährige Hamburgerin war gleich mit drei Ponys am Start und belegte in der internationalen Ponyvielseitigkeitsprüfung der Klasse CCIP2* drei Plätze in den Top Fünf. „Ich bin zufrieden“, betont Friedrich Quast, zumal es zum Abschluss der Titelkämpfe noch ein „Bonbon“ für ihn gab. Bundestrainer Fritz Lutter hat den 13-Jährigen für das Nationenpreisturnier Mitte Oktober im polnischen Strzegom nominiert. Zunächst sind aber seine Brüder Felix und Philipp Quast gefragt. Die beiden starten für den Pferdesportverband Hannover bei der Goldenen Schärpe der Ponyreiter vom 24. bis 27. September in Höven. Die Goldene Schärpe ist ein Bundeswettkampf und dient der Hinführung zur Vielseitigkeit. Auch Friedrich Quast hat dort seine ersten Erfahrungen auf Bundesebene gesammelt.  sor

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