START IN DIE SAISON TV Stuhr steht vor kleinem Umbruch

Qualität schlägt Quantität

Zukunftsversprechen, Zweikampfstärke und Offensivpower: Stuhrs Trainer Stephan Stindt (links) mit den Neuzugängen (v.l.) Jonah Hellmers, Tom Siebert und Tom Cedrik Gronewold.
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Zukunftsversprechen, Zweikampfstärke und Offensivpower: Stuhrs Trainer Stephan Stindt (links) mit den Neuzugängen (v.l.) Jonah Hellmers, Tom Siebert und Tom Cedrik Gronewold.

Nach der letztjährigen Gruselsaison hält sich der Fußball-Bezirksligist TV Stuhr zurück, was Saisonziele angeht. Die Weiterentwicklung des Teams steht erst mal im Vordergrund, betont Trainer Stephan Stindt. Dazu beitragen sollen auch die Neuzugänge.

Stuhr – Auf den Mund gefallen ist Stephan Stindt sicherlich nicht. In dieser Vorbereitung waren seine Kommunikationskünste aber noch einmal mehr gefragt. Der Grund ist einfach: Mit Christian Meyer fehlt ihm nach sechseinhalb Jahren sein kongenialer Trainerpartner beim Fußball-Bezirksligisten TV Stuhr. Die beiden kennen sich seit Jahrzehnten – „und deshalb haben wir uns immer blind verstanden“, sagt Stindt.

Nun bedürfe es „etwas mehr Absprache“. Was aber nicht negativ klingen soll: „Daniel Bischoff und Jan-Hendrik Schwirz als Co-Trainer unterstützen mich hervorragend“, stellt Stindt klar.

Unterstützung kann nicht schaden. Denn die Stuhrer stehen vor einem kleinen Umbruch. Riccardo Azzarello, der TVS-Torjäger des letzten Jahrzehnts, hat seine Karriere beendet. Oder: „Er ist jetzt Rentner“, wie Stindt mit einem Augenzwinkern sagt. Das trifft auch auf Jannis Böttcher zu. Zudem kamen noch die Abgänge von beispielsweise Philip Kruse (TSG Seckenhausen-Fahrenhorst) und Janis Öhlerking (TSV Weyhe-Lahausen).

Gronewold als Soforthilfe eingeplant

„Wir waren darauf vorbereitet“, betont der TVS-Coach. Und deshalb gibt es natürlich auch Neuzugänge. Tom Siebert kommt vom TuS Heidkrug. Zuvor spielte er in der Jugend beim FC Huchting und beim FC Grolland. Der 20-Jährige sei „flexibel einsetzbar“, verrät Stindt. Er könnte ein Mann für die Außenpositionen sein. Mit seiner enormen Zweikampfstärke könnte sich Siebert vielleicht aber auch im defensiven Mittelfeld wiederfinden. Mehr für die Offensivpower zuständig ist normalerweise Tom Cedrik Gronewold. „Er ist sehr schnell, dazu auch schon erfahren – er hilft uns auf jeden Fall weiter“, ist sich Stindt sicher.

Zuletzt schnürte Gronewold die Fußballschuhe für den Oberligisten TB Uphusen, davor war er bei den Bremen-Ligisten Bremer SV und Brinkumer SV. Und die Eingewöhnung dürfte Gronewold leicht fallen. Sein Bruder Jan-Hendrik spielte einst schon für den TVS in der Landesliga, in Mittelfeldspiler Tim Langreder hat er bereits einen guten Kumpel im Kader. Schließlich kommt noch Jonah Hellmers aus der U19 des TuS Sudweyhe. Ein Zukunftsversprechen für das defensive Mittelfeld oder die Innenverteidigung.

Die Selbstverständlichkeit fehlt noch

„Qualitativ hat unser Kader nicht gelitten“, stellt Stindt mit Blick auf die Ab- und Zugänge klar: „Von der Quantität her vielleicht schon etwas.“ Auf jeden Fall genüge das Personal „unseren Ansprüchen“. Von einem klaren Saisonziel möchte Stindt aber noch nicht sprechen. Nur so viel: „Wir wollen uns weiterentwickeln.“

Nach über achtmonatiger Corona-Auszeit müsse sich eh erst mal alles wieder einspielen. „Die Selbstverständlichkeit fehlt schon noch in einigen Aktionen.“

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