HSG Barnstorf/Diepholz erwartet mit Abwehrchef Lenkevicius TV Cloppenburg

Quader setzt auf stärkeren Willen

Gibt immer alles und hat den nötigen Biss: Barnstorfs Kapitän Cedric Quader (l.) wird sich auch morgen gegen den TV Cloppenburg zerreißen.

Diepholz – Endspurt im Kampf um den Klassenverbleib: Der abstiegsgefährdete Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz erwartet am Samstag um 19.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle den Tabellenvierten TV Cloppenburg. „Wir haben drei Endspiele vor der Brust, haben alles selbst in der Hand“, sagt Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Er hofft, dass die Gastgeber an die Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen können. Beim 30:26-Coup in Cloppenburg hatten sie mit einem glänzend aufgelegten Torhüter Frederik Hohnstedt überzeugt.

HSG-Kapitän Cedric Quader blickt dem Duell hoffnungsvoll entgegen: „Gegen Cloppenburg wird die Mannschaft mit dem stärkeren Willen gewinnen, und das werden definitiv wir sein. Wir brauchen die nötige Aggressivität in der Deckung und eine konzentrierte Leistung im Abschluss. Mit einem Sieg könnten wir an den Rotenburgern vorbeiziehen, da ich nicht davon ausgehe, dass sie noch einen Punkt in dieser Saison holen.“

Die Barnstorfer können wieder auf den zuletzt in Aurich (29:37) fehlenden Abwehrchef Tomas Lenkevicius zurückgreifen. Der 40-Jährige gab der 3:2:1-Deckung bereits in der Hinbegegnung den nötigen Halt. Der Litauer hatte Cloppenburgs bärenstarken Kreisläufer Ole Harms, der nur ein Tor erzielte, voll im Griff. Er ist mit 133/34 „Buden“ bester Werfer bei den Südoldenburgern. Eine aggressive Abwehrarbeit ist für Rieken das A und O: „Wir müssen den eigenen Kasten vernageln.“

Verzichten muss die Heimmannschaft auf Piet Gerke (lädiertes Sprunggelenk) und Etrit Xhafolli (ist mit der kosovarischen Nationalmannschaft im Einsatz). Martin Golenia und Bastian Carsten-Frerichs weilen noch im Ski-Urlaub, sollen aber rechtzeitig zum Spiel zurück sein. Torhüter Donatas Biras schlägt sich weiterhin mit einer Schulterverletzung herum. Ob der 37-Jährige zum Aufgebot gehört, entscheidet sich kurzfristig.

„Wir müssen geduldig spielen und noch konsequenter im Abschluss sein“, fordert der 49-jährige HSG-Coach. Er weiß, dass die Barnstorfer besonders über die rechte Seite gefährlich sind. Das untermauerten Jan Linné (9/3) und Kevin Heemann (7) bereits in Cloppenburg, als sie gemeinsam 16 Tore warfen. Der linke Flügel müsste noch zulegen. Nach seiner ordentlichen Vorstellung in Aurich bleibt Mittelmann Saulius Liutikas gesetzt. Für den halblinken Rückraum gibt’s in Person von Stefan Beljic, Marko Pernar, Martin Golenia und Jakub Anuszewski mehrere Kandidaten. Am Kreis hat Cedric Quader seinen Platz sicher.

„Die Cloppenburger haben einen starken Kader, sind favorisiert“, unterstreicht Rieken. In der zweiten Reihe strahlen Bence Lugosi (71 Tore erzielt), Jannis Koellner (66/8), Mark Schulat (54), Lennart Witt (52) und Tobias Freese (51) Gefahr aus. An den Flügeln wirbeln Linkshänder Edwin de Raad (72/8) und Vincent Saalmann (63). Dazu kommt der eingangs erwähnte Harms am Kreis.

Rieken baut im vorletzten Heimspiel auf die Unterstützung der Zuschauer: „Sie sind ein starker Rückhalt.“  mbo

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