HSG Barnstorf/Diepholz reist zum VfL Fredenbeck

Quader als Abwehrchef gefordert

Der Daumen zeigt nach oben: Kamil Chylinski (l.), Rückraumakteur bei der HSG Barnstorf/Diepholz, setzte sich zuletzt gegen den Tabellenvierten TV Bissendorf-Holte mehrfach durch und steuerte zum 30:23-Erfolg gleich neun Tore bei.

Barnstorf – Der Auftakt ins neue Jahr verlief vielversprechend: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz bezwang im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Coach Dag Rieken den TV Bissendorf-Holte mit 30:23. Das war ein erster Schritt zum angestrebten Ziel. „Wir wollen den Abstieg verhindern“, unterstreicht Barnstorfs Interimstrainer Heiner Thiemann. Am Samstag (19.30 Uhr) stellt sich der Tabellenelfte (9:17 Punkte) beim VfL Fredenbeck (14:14 Zähler) vor.

„Fredenbeck präsentiert sich zu Hause und auswärts sehr unterschiedlich“, weiß der Trainer-Rückkehrer, der seine Mannschaft in der Außenseiterrolle sieht, aber nicht chancenlos. Barnstorfs Kapitän Cedric Quader hofft, dass die Gäste an die ordentliche Leistung aus der Hinpartie (28:24) anknüpfen können: „Wir müssen gegen Fredenbeck ähnlich wie im Hinspiel und auch zuletzt gegen den TV Bissendorf-Holte mit einer aggressiven Abwehr agieren. Das wird der Schlüssel sein. Eine gute Deckung gibt der Mannschaft auch immer die Sicherheit für vorne.“ 

Der 28-Jährige nennt weitere Aspekte: „Zuletzt lief das konzeptionelle Angriffsspiel besser. Wir waren geduldig und haben unsere Chancen genutzt.“ Er ist als Abwehrchef der 3:2:1-Formation gefordert und kann sich nicht mit Andrius Gervé abwechseln, denn der Litauer ist krank. Außerdem fehlen Tilman Dehmel (privat verhindert) und Torhüter Ben Garrels (Operation an der Wirbelsäule). Ein dickes Fragezeichen steht noch hinter dem Mitwirken von Marko Pernar, denn der Mittelmann hatte sich Anfang der zweiten Halbzeit gegen den TV Bissendorf-Holte bei einem Zusammenprall eine schmerzhafte Knieprellung zugezogen. Sollte es beim Kroaten nicht gehen, dann übernimmt der Litauer Saulius Liutikas seinen Part.

Als zweiter Torwart ist diesmal Frederik Hohnstedt dabei. Auch Linkshänder Arunas Srederis gehört zum Aufgebot.

Im ersten Saisonheimspiel boten die Barnstorfer gegen den VfL Fredenbeck eine starke Leistung, führten nach 24 Minuten mit 13:3. Richtig eng wurde es danach nicht mehr. Das lag auch daran, dass Torhüter Donatas Biras sich als Rückhalt erwies. Das war auch gegen den TV Bissendorf-Holte der Fall. „Wir haben weniger Fehler gemacht als sonst, haben diszipliniert gespielt und waren kämpferisch stark“, sagt Thiemann rückblickend. Seine Forderung: „Die Fredenbecker haben einen schussstarken Rückraum, den müssen wir offensiv bekämpfen.“

Bester Werfer bei den Gästen ist Shooter Jan Torben Ehlers mit 83/22 „Buden“. Zu beachten sind ferner in der zweiten Reihe Mittelmann Lars Kratzenberg (42) und Ole Richter (41/16). Aber auch Rechtsaußen Jonas Buhrfeind (55) und Kreisläufer Paul Nwachukwu Mbanefo (41/16) verstehen ihr Handwerk. Auf den Halbpositionen sind Kevin Heemann und Lars von Kamp genauso gefordert wie Florian Honschopp in der Spitze der 3:2:1-Abwehr.

Die Fredenbecker ihrerseits werden sich bestimmt auf die rechte Barnstorfer Angriffsseite konzentrieren, denn Heemann (8) und Jan Linné (7) brachten es daheim gemeinsam auf 15 Tore. Die Barnstorfer, die die Fehlerquote gering halten wollen, bauen auch auf Kamil Chylinski. Beim Polen zeigt die Formkurve nach oben. Der 26-Jährige erzielte zuletzt gegen den TV Bissendorf-Holte neun Tore, verwandelte alle fünf Strafwürfe sicher.

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