Bisher hat Melchiorshausen „vieles richtig gemacht“, doch bei Türkspor zählt‘s

Punkte müssen her, egal wie

Jens Ruscher steht wieder im Melchiorshauser Kasten.

Kreis-Diepholz - MELCHIORSH. (ahe) · Dass die Fußballer des TSV Melchiorshausen in der Bremen-Liga mit nur drei Punkten aus sechs Spielen auf dem vorletzten Platz „herumkrebsen“, ist Co-Trainer Andree Bitterer vor der Partie beim SV Türkspor (Sonntag, 15 Uhr) kaum anzumerken: „Die Mannschaft hat die taktische Marschroute in den vergangenen beiden Spielen eins zu eins umgesetzt.

Außerdem konnten wir uns spielerisch aus Drucksituationen befreien.“

„Klar“, gibt Bitterer zu, „es geht jetzt darum, Punkte zu sammeln. Wie das zustande kommt, ist erstmal egal. Zumindest mittelfristig wollen wir dabei aber eine gewisse Souveränität ausstrahlen.“ Inwiefern der Gegner da mitspielt, ist schwer abzuschätzen, „eine komische Packung“ nennt Bitterer den SV Türkspor. Hintergrund ist, dass das Team mit der schwächsten Abwehr der Liga (26 Gegentore) in der bisherigen Saison zwischen Licht und Schatten munter hin- und herwechselte. So steht einem 2:8 beim 1. FC Burg ein beachtliches 3:3 gegen Aumund-Vegesack gegenüber. „Aber vermeintlich sind wir auf Augenhöhe“, glaubt Bitterer.

Schwierig, sagt der Co-Trainer, sei es der Mannschaft zu vermitteln gewesen, dass sie trotz Platz 15 bisher „vieles richtig gemacht“ habe: „Markus Hoßfeld und ich wissen, dass die Jungs es können. Mit Markus Hoffmann, Jan Schmötzer und Andre Kucharski verfügen wir zum Beispiel über ein Mittelfeld, das richtig gute Pässe spielt und auch den Mut dazu hat.“ Abnehmer könnten am Sonntag wieder Nils Ruscher und Dominik Exner sein, fehlen werden hingegen Jan-Christian Schröder (beruflich unterwegs), Marco Licht (Schambeinentzündun) und Manoel Arnhold (Bandscheibenvorfall).

Auf der Liste der Wackelkandidaten stehen noch Oliver Mainusch (Leistenzerrung), Jan Klinkenborg (Bänderriss) und Steffen Röpke (Fußverletzung) planen.

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