HSG Barnstorf/Diepholz II gibt 26:20-Führung aus der Hand und verliert noch 30:31

Punkte leichtfertig verschenkt

Da kann Wilhelmshavens Manuel Euler (r.) nur noch hinterherschauen wie Barnstorfs Kamil Chylinski eines seiner insgesamt 13 Tore beim 30:31 erzielt. ·
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Da kann Wilhelmshavens Manuel Euler (r.) nur noch hinterherschauen wie Barnstorfs Kamil Chylinski eines seiner insgesamt 13 Tore beim 30:31 erzielt. ·

Barnstorf - Von Matthias BorchardtDiese zwei verschenkten Punkte könnten der HSG Barnstorf/Diepholz II im Kampf um den Verbleib in der Handball-Landesliga am Ende fehlen. Der Tabellenzehnte führte gestern vor 60 Zuschauern in der neuen Barnstorfer Vereinssporthalle gegen die HSG Wilhelmshaven II mit 26:20, machte den Sack aber nicht zu und verlor am Ende noch mit 30:31 (16:13).

„Das war eine ganz unnötige Niederlage, weil wir keinen kühlen Kopf bewahrt haben. Zum Schluss hat auch die Disziplin gefehlt. Wir haben den Ball nicht mehr richtig durchgespielt, uns in Einzelaktionen verzettelt und zu viele Ballverluste erlaubt“, analysierte Barnstorfs Kreisläufer Cedric Quader, der siebenmal traf. Übertroffen wurde der Youngster noch von Mittelmann Kamil Chylinski, der satte 13/3 Tore erzielte.

Die Gastgeber begannen konzentriert, lagen nach einem Doppelpack von Kamil Chylinski mit 5:2 (6.) in Front. Zwar verkürzten die Gäste mit dem pfeilschnellen Linksaußen Tim Manthey (9) auf 7:9 (15.), aber Christian Vinke, Cedric Quader und Kamil Chylinski sorgten mit drei Treffern in Folge zum 12:7 (18.) wieder für klare Verhältnisse. Bis zur Pause kämpften sich die Wilhelmshavener bis auf 13:16 heran. Das lag auch daran, weil Torhüter Levin Stasch einige Bälle von Tobias Mundhenke, Arne Thiemann und Cedric Quader parierte.

Nach dem Wechsel zogen die Barnstorfer das Tempo an, schlossen dank der Schnelligkeit von Kamil Chylinski mehrere Gegenstöße erfolgreich ab und bauten ihren Vorsprung auf 21:14 (35.) aus. Anschließend deckte Marvin Muche den 20-Jährigen kurz. Bis zum 26:20 (43.) befand sich die Oberliga-Reserve eindeutig auf der Siegerstraße, doch danach fühlten sich die Hausherren anscheinend zu sicher. Sie gaben leichtfertig die klare Führung her. Die Wilhelmshavener, die sich von einigen Entscheidungen der Schiedsrichter Walther/Eilers (TSV Großenkneten) benachteiligt fühlten, kämpften weiter und schafften beim 26:27 (52.) durch Tobias Schulz (4) den Anschluss. Zwar erhöhten in der packenden Endphase Kamil Chylinski per Strafwurf und Tobias Schwegmann aus dem Rückraum auf 29:26 (54.), aber Sicherheit gab das nicht. Tim Manthey egalisierte mit zwei „Buden“ zum 29:29 (57.). Zwar gelang Schwegmann postwendend das 30:29, doch Tobias Schulz drehte mit einem Doppelpack den Spieß zum 31:30-Endstand um.

„Wir haben ein Vier-Punkte-Spiel lange Zeit dominiert, dann aber zu viele leichte Fehler gemacht. Routine und Disziplin haben am Ende gefehlt“, sagte Barnstorfs enttäuschter Trainer Sigitas Stropus.

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