Nach 8:8 gegen Oker verliert Verbandsligist Heiligenrode 7:9 gegen Seelze

Nur ein Punkt nach acht Stunden Schwerstarbeit

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Heiligenrodes Oldie Werner Schubert kam noch einmal in der Verbandsliga zum Einsatz und war dabei sogar an einem Doppelpunkt gegen Oker beteiligt. ·

Heiligenrode - Mäßig erfolgreicher Doppelspieltag für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode: Während Spitzenspieler Dietmar Scherf und Co. gegen den VfL Oker beim 8:8 zumindest noch einen Punkt erkämpften, scheiterte das Kreisteam einen Tag später hauchdünn mit 7:9 am TuS Seelze. Für fast acht Stunden Schwerstarbeit stand somit der Ertrag in keinem Verhältnis zum Aufwand. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei TSV-Youngster Tobias Hippler: „Es waren locker drei Punkte drin. So ist das viel zu wenig.“

TSV Heiligenrode - VfL Oker 8:8: Keine Frage, wirklich freuen konnte sich im Heiligenroder Lager niemand über den Teilerfolg. Zu groß war die Niedergeschlagenheit über den verpassten Sieg. Denn: Selbst ohne Leistungsträger Viktor Mittelstädt (Urlaub) hatte Heiligenrode die favorisierten Gäste lange Zeit am Rande der Niederlage. Bereits zwei gewonnene Doppel ließen aufhorchen, und auch im Einzel bot der TSV Oker von Beginn an Paroli. Obwohl Scherf im Auftakteinzel denkbar knapp an Pascal Hoffmann scheiterte, bedeuteten Erfolge von Stefan Schulz, Andre Meyer sowie Jan Grashoff zur Halbzeit eine vielversprechende 5:4-Führung.

Auch im zweiten Durchgang brachen die Hausherren keinesfalls ein. Zwar musste Scherf gegen Ex-Regionalligaakteur Marin Kostadinov passen, aber mit einer couragierten Leistung brachte Hippler das Kreisteam postwendend wieder in Front. Und Heiligenrode blieb am Drücker. Der ersten Saisonniederlage von Andre Meyer standen Erfolge von Schulz und erneut Grashoff gegenüber. Ein ganz starkes Spiel von Jan“, lobte Hippler seinen Teamkollegen – und stand mit seinem Team beim 8:6-Zwischenstand dicht vor einem regelrechten Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Doch zum ganz großen Coup langte es am Ende nicht. Weder Drittherren-Leihgabe Werner Schubert (zum Heiligenroder Leidwesen hatte das Reserveteam zeitgleich ebenfalls einen Doppelspieltag) noch das Abschlussdoppel Scherf/Schulz besaß eine echte Siegchance, so dass sich der TSV mit einem 8:8-Unentschieden begnügen musste.

TSV Heiligenrode - TuS Seelze 7:9: Schon nach dem Oker-Spiel waren die Heiligenroder etwas bedröppelt aus der Halle geschlichen – doch da hatte das Kreisteam zumindest noch einen Punkt in den Händen gehalten. Gegen Seelze jedoch war am Ende der vierstündige Kraftakt für die Katz. Selbst mit Mittelstädt zog Heiligenrode mit 7:9 den Kürzeren. Dabei hatte das Kreisteam nach schwachem 2:8-Start eine furiose Aufholjagd hingelegt. Erfolge von Hippler, Schulz, Meyer, Mittelstädt und Grashoff brachten Heiligenrode wieder auf 7:8 heran. Als dann noch Scherf/Schulz im Abschlussdoppel schnell eine 2:0-Satzführung erkämpften, sprach endgültig alles für ein TSV-Happy End. Aber zu früh gefreut. Mit zunehmender Spielzeit fand die TuS-Kombination Finkendey/Dahle immer besser in die Partie hinein und zwang das Heiligenroder Paradedoppel noch mit 3:2 in die Knie. Sehr zum Leidwesen von Hippler: „Bitterer kann man nicht verlieren.“ · drö

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