Was für Nerven: 14-jährige Heiligenroderin rettet Sieg gegen Hattorf

Puls‘sche Drahtseile

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Perfekter Doppelspieltag für die Heiligenroder Tischtennisdamen. Erst setzte sich der Oberligist beim MTV Hattorf mit 8:5 durch und einen Tag später feierte das TSV-Quartett gegen den TuS Eicklingen ebenfalls einen 8:5-Erfolg. Verdienter Lohn: Heiligenrode liegt wieder in Lauerstellung zu Platz zwei.

MTV Hattorf - TSV Heiligenrode 5:8: „Dieser Sieg geht zum Großteil auf das Konto von Nele Puls. Die Kleine ist schon verdammt weit vom Kopf her“, zollte TSV-Spitzenspielerin Denise Kleinert ihrer Teamkollegin Respekt - und traf damit den Nagel auf den Kopf. Gerade beim richtungweisenden Spielstand von 5:4 für Hattorf stellte Puls einmal mehr ihr äußerst stabiles Nervenkostüm unter Beweis. Nachdem ihre Kontrahentin Marisa Paeth im vierten Satz zwei Matchbälle der 14-Jährigen mit Netzrollern abgewehrt hatte, schien die Heiligenroderin einer sicheren Niederlage entgegen zu steuern, als sie im fünften Durchgang schnell aussichtslos mit 5:10 ins Hintertreffen geriet. Doch Puls wollte sich partout nicht mit einer Schlappe abfinden, kämpfte sich in die Partie zurück und entnervte Paeth am Ende noch mit sieben Punkten in Folge. Damit war der Bann für die Gäste gebrochen. Kleinert bezwang souverän Karin Roland und Ricarda Hubert zitterte sich gegen Jennifer Weiss zur Heiligenroder 7:5-Führung ins Ziel. Alles hing nun wieder an Puls – und erneut hielt der Youngster dem Druck stand.

▪ „Die Kleine ist

▪ verdammt weit“

Mit 3:0 fertigte die 14-Jährige Hattorfs Nummer zwei, Ramona Seidel, ab, wahrte ihre blütenweiße Weste und sicherte Heiligenrode das 8:5.

TSV Heiligenrode - TuS Eicklingen 8:5: „Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete Heiligenrodes Nummer eins Denise Kleinert nach dem Zittersieg tief durch. Allerdings hatten der TSV-Topspielerin nicht etwa die TuS-Spielerinnen so sehr zu schaffen gemacht, sondern vielmehr ein kräfteraubender grippaler Infekt. So war die ungewöhnlich mäßige 1:2-Einzelausbeute von Kleinert auch kein Wunder. Zum Glück des Kreisteams zeigten sich ihre Teamkolleginnen davon aber unbeeindruckt. Insbesondere Melanie Schneider sprang mit einer bärenstarken Vorstellung in die Bresche. Erst rang sie im Schlüsselspiel der Partie Janna Schumacher knapp zur 5:3-Führung nieder und beim Stand von 7:5 machte sie durch einen Dreisatztriumph über Tanja Rittierott endgültig alles klar.

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