Starker Auftritt der Heiligenroder Topspielerinnen bei Landesmeisterschaft

Puls/Kleinert holen Bronze

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Die Heiligenroderinnen Denise Kleinert (linkes Bild) und Nele Puls spielten bei den Landesmeisterschaften eine gute Rolle und holten unter andferem im Doppel Bronze. ·

Heiligenrode - Auf sein „schwaches Geschlecht“ kann sich der Tischtenniskreis Diepholz absolut verlassen. Bei den Landesmeisterschaften in Georgsmarienhütte glänzte das Heiligenroder Spitzenduo Nele Puls/Denise Kleinert einmal mehr mit einer Galavorstellung, überzeugte im Einzel und setzte dann im gemeinsamen Doppel noch einen drauf. Erst im Halbfinale wurde der Siegeszug der beiden Oberligaspielerinnen gestoppt, so dass sich Puls/Kleinert über den Gewinn der Bronzemedaille freuen durften.

Entsprechend zufrieden ließ Kleinert das Turnier Revue passieren: „Das war das Optimum. Ein richtig toller Erfolg.“ Den sich die TSV-Kombination auch redlich verdiente. Insbesondere im Viertelfinale gegen Nina Längert/Johanna Wiegand (SV Bawinkel/Torpedo Göttingen) brillierte die Heiligenroder Paarung. Ohne Probleme setzten sich Puls/Kleinert durch und hatten so Bronze bereits in den Händen. Mehr war dann für beide allerdings auch nicht drin.

Geduldsspiel gegen

Schlüter verloren

Im Halbfinale wartete im Zweitliga-Duo Anne Seewöster/Maria Shiiba eine nicht zu knackende Nuss auf die Heiligenroderinnen. Doch selbst das klare 0:3 konnte Kleinert nicht die Laune verhageln: „Besser hätte es für uns nicht laufen können. Wir haben uns beide riesig gefreut.“

Kein Wunder, da eine Medaille bei einer Landesmeisterschaft nun wirklich keine Selbstverständlichkeit darstellt. Fast wäre Kleinert dann sogar im Einzel noch ein ähnlicher Coup geglückt. Als Gruppenzweite qualifizierte sie sich fürs Achtelfinale und schockte dort die eindeutig favorisierte Regionalligaspielerin Constanze Schlüter (VfR Weddel) mit Abwehrtischtennis modernster Prägung. Zumindest bis zu einer 3:1-Satzführung. „Bis dahin lief es super. Aber plötzlich hat Constanze nur noch geschupft. Da wurde es dann zum Geduldsspiel“, seufzte Kleinert.

Doch Kleinert bewies Steherqualitäten, hatte gegen Schlüter den längeren Atem und rang die Weddelerin mit 11:8 im entscheidenden siebten Satz nieder – ein grandioser Triumph. Urplötzlich fehlte „nur“ noch ein Sieg gegen Maria Shiiba zur Einzelmedaille. „Aber davon war ich ein ganzes Stück entfernt“, gab Heiligenrodes Nummer zwei nach ihrer Viersatzniederlage unumwunden zu.

Egal. Kleinert hatte ihr Soll sogar übererfüllt – und auch Teamkollegin Puls enttäuschte keinesfalls. Da jedoch bereits im Achtelfinale eine übermächtige Seewöster auf die TSV-Spitzenspielerin wartete, blieb der 17-Jährigen der Sprung in die Runde der letzten acht verwehrt. Genau wie der Diepholzerin Jennifer Beckmann, die bereits in der Gruppe scheiterte. · drö

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