Puls-Niederlagen zu viel für Heiligenrode

Tischtennis-Oberliga-Damen kassieren in Oldendorf ersten Dämpfer der Saison

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Beim 4:8 in Oldendorf holte Melanie Schneider je einen Punkt im Doppel und Einzel für Heiligenrode. 

Oldendorf - Erster Dämpfer für den TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Oberliga der Damen: Bei der Spvg. Oldendorf scheiterte der letztjährige Vizemeister doch etwas überraschend mit 4:8 und blieb dabei deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Deshalb versuchte TSV-Spitzenspielerin Nele Puls auch gar nicht erst, das Ergebnis zu beschönigen: „Wir können es ganz sicher besser, aber solche Spiele gibt es leider auch. In Oldendorf lief bei uns kaum etwas zusammen.“

Stimmt, selbst Heiligenrodes sonst so herausragende Nummer eins war von ihrer Bestform meilenweit entfernt. Zwar rettete sich Puls an der Seite von Melanie Schneider gegen das Oldendorfer Youngster-Duo Finja Hasters/Ashley-Josephine Pusch knapp mit 3:2 ins Ziel und hielt Pusch im Einzel ebenfalls hauchdünn nieder – doch dafür zog die TSV-Topspielerin gegen Gina Henschen und Hasters den Kürzeren. „Gegen Gina verliere ich ja häufiger“, seufzte Puls: „Sie wird in diesem Leben mit ihrem aggressiven Spiel am Tisch nicht mehr meine Lieblingsgegnerin, und gegen das Abwehr-Talent Hasters war ich leider vom Kopf her nicht da. Sonst kann ich ja eigentlich gut gegen Abwehr.“

Diesmal hingegen nicht – und auf die Punkte seiner besten Spielerin ist das Kreisteam nun einmal in jeder Oberliga-Partie dringend angewiesen. Patzt Puls, dann nimmt das TSV-Schicksal meist seinen Lauf. So auch diesmal: Da neben Puls nur noch Nathalie Jokisch (ungefährdeter Dreisatztriumph über Hasters) und Melanie Schneider (haarscharfer Fünfsatzsieg gegen Maren Henke) für die Gäste punkteten, hieß es schlussendlich 8:4 für Oldendorf.

Trotzdem wirkte Puls nach der ersten Saisonniederlage keineswegs am Boden zerstört: „Die Serie hat ja gerade erst begonnen. 2:2 Punkte sind zwar sicherlich nicht überragend, aber auch kein Weltuntergang.“ Zumal Heiligenrode die Scharte laut Puls in zwei Wochen im Heimspiel gegen den RSV Braunschweig II schon wieder auswetzen kann: „An eigenen Tischen sollte es eigentlich besser laufen und mit zwei Siegen aus drei Spielen könnten wir auch gut leben.“ 

drö

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