TSV Heiligenrode bezwingt Oberliga-Zweiten SSV Neuhaus / Klassenverbleib nahezu perfekt

Puls nach 8:4-Coup: „Das lief wirklich gut“

Gewann nicht nur ihr Doppel, sondern auch eines ihrer beiden Einzel: Heiligenrodes Nathalie Jokisch. Foto: westermann

Heiligenrode – Klassenverbleib nahezu perfekt: Mit 8:4 servierte der TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Oberliga der Damen den Tabellenzweiten SSV Neuhaus ab, festigte so seinen starken vierten Platz und sollte bei sechs Punkten Vorsprung zum Relegationsrang nicht mehr in den Abstiegskampf verwickelt werden.

Sogar die sonst so vorsichtige TSV-Spitzenspielerin Nele Puls wagte sich nach dem Coup aus der Deckung: „Damit dürfte nichts mehr anbrennen. 19 Zähler müssten bereits zum Klassenerhalt reichen, und wir haben ja sogar noch einige Spiele, wo wir punkten können.“ Und mit Leistungen wie gegen Neuhaus wird Heiligenrode die magische 20-Punkte-Marke auch definitiv knacken. Von Beginn an glänzten die Gastgeberinnen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließen den Aufstiegsaspiranten zu keiner Zeit davon ziehen.

Im Gegenteil: Zwar patzte das erfolgsverwöhnte Duo Puls/Melanie Schneider etwas überraschend im Doppel, doch dafür hielten sich im ersten Durchgang Nathalie Jokisch/Ricarda Hubert, Puls sowie Schneider mit einem ganz wichtigen Fünfsatz-Kraftakt gegen Kristin Engel am SSV Neuhaus schadlos.

Und es kam sogar noch besser für das Kreisteam: Mit einer regelrechten Gala kochte Puls im Spitzeneinzel Linda Kleemiß ab und eroberte so für das TSV-Quartett die Führung zurück. Damit nicht genug zwang am Nebentisch Jokisch in vier engen Sätzen Lisa Krödel in die Knie, sodass beim Stand von 5:3 schon einiges für Heiligenrode sprach. Zumal Schneider und Abwehr-Haudegen Hubert den Vorsprung umgehend weiter ausbauten. Einen Punkt hatten die Gastgeberinnen damit also bereits sicher, aber nun wollte der Tabellenvierte mehr. Gesagt, getan: Zwar musste Schneider noch die Überlegenheit von Kleemiß neidlos anerkennen, doch kurz darauf meißelte die glänzend aufgelegte Puls das 8:4 in Stein. „Das lief wirklich gut“, strahlte Heiligenrodes Nummer eins entsprechend glücklich: „Auch wenn uns Neuhaus traditionell prima liegt, das war eine ganz starke Mannschaftsleistung von uns. Jetzt können wir vielleicht sogar noch den dritten Tabellenplatz angreifen.“  drö

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