Nervenstarke Heiligenroderinnen

Puls nach 8:4: „Der Aufstieg ist für uns kein Thema“

Erwies sich als nervenstark und gewann beide Einzel in fünf Sätzen: Ricarda Hubert vom Tischtennis-Oberligisten TSV Heiligenrode. Dabei holte sie im Match gegen Oldendorfs Finja Hasters einen 0:2-Rückstand auf und behielt noch mit 3:2 die Oberhand. - Foto: Westermann
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Erwies sich als nervenstark und gewann beide Einzel in fünf Sätzen: Ricarda Hubert vom Tischtennis-Oberligisten TSV Heiligenrode. Dabei holte sie im Match gegen Oldendorfs Finja Hasters einen 0:2-Rückstand auf und behielt noch mit 3:2 die Oberhand.

Heiligenrode - Die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode avancieren langsam aber sicher zum Hecht im Oberliga-Karpfenteich: Zum Rückrundenauftakt wies der Aufsteiger am Sonntag die Spvg. Oldendorf II mit 8:4 in die Schranken und weist so weiterhin nur einen Minuspunkt mehr auf als der Tabellenzweite SSV Neuhaus.

Für TSV-Spitzenspielerin Nele Puls allerdings kein Grund, um plötzlich von der Regionalliga zu träumen: „Der Aufstieg ist für uns kein Thema.“ Der Abstieg indes jedoch auch nicht mehr, wie Heiligenrodes Nummer eins bestätigte: „Mit 14:6 Zählern stehen wir sehr gut da. Den Klassenerhalt sollten wir damit wohl in der Tasche haben.“

Ganz sicher sogar, da das Kreisteam stets geschlossen auftritt und nur äußerst selten Chancen liegen lässt. Besonders auffällig: Heiligenrode verfügt über ein extrem stabiles Nervenkostüm, wie das Match gegen Oldendorfs Reserve bewies. Von sieben Partien im Entscheidungssatz gingen stolze sechs an die Gastgeberinnen, was sich in der Endabrechnung als Schlüssel zum Erfolg erwies.

Als eindeutige „Fünfsatz-Königinnen“ entpuppten sich hierbei Puls und Ricarda Hubert. Heiligenrodes Topspielerin triumphierte zunächst an der Seite von Melanie Schneider mit 3:2 über Oldendorfs Duo Diane Visbeck/Finja Hasters, ließ dann im Auftakteinzel ein 11:8 im fünften Durchgang gegen Katja Chrzanowski folgen und setzte zudem noch in fünf Sätzen gegen Visbeck den Schlusspunkt zum 8:4. Nur im Spitzeneinzel gegen Maren Henke hatte Puls offenbar keine Lust auf Nervenkitzel und fertigte Oldendorfs Nummer eins in vernichtender Manier mit 3:0 ab.

Puls bleibt bescheiden

Vier Auftritte, vier Siege – besser hätte es für Puls kaum laufen können. Doch die Ausnahmespielerin des TSV blieb wie gewohnt bescheiden: „Wir haben als Team gewonnen. Jede hatte ihren Anteil.“ Stimmt.

Nathalie Jokisch setzte Chzanowski matt, Schneider rang Visbeck mit 3:2 nieder, und Defensivspezialistin Hubert steuerte zwei hartumkämpfte Fünfsatztriumphe über Visbeck (absoluter Pechvogel mit vier 2:3-Pleiten) sowie Hasters bei. 

Insbesondere ihr „Marathon-Sieg“ gegen Hasters nötigte Puls dabei Respekt ab: „Wahnsinn. Ricarda lag schon 0:2 zurück und hat Finja doch noch entnervt. Danach waren wir fast durch.“ Und nach dem vierten Streich von Leistungsträgerin Puls gegen Visbeck endgültig – 8:4.

drö

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