Aber das allein erklärt das Heiligenroder 3:8 nich

Puls lässt fünf Matchbälle aus

Nathalie Jokisch holte beim 3:8 gegen Engelbostel immerhin zwei von drei Heiligenroder Punkte. - Foto: Westermann

Heiligenrode - Mit dieser Niederlage konnte man rechnen: Obwohl sich die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode gegen den MTV Engelbostel-Schulenburg nach besten Kräften wehrten, zogen Spitzenspielerin Nele Puls und Co. am Ende mit 3:8 den Kürzeren und weisen damit in der Oberliga mittlerweile ein ausgeglichenes Punktekonto von 4:4-Zählern auf.

Womit der Aufsteiger laut Puls auch glänzend leben kann: „Das hätten wir vor der Saison blind unterschrieben.“ Der Ärger über die vom Ergebnis her überdeutliche Schlappe hielt sich bei Heiligenrodes Nummer eins also spürbar in Grenzen. Dabei hätte Puls allen Grund gehabt, etwas angesäuert zu sein. Denn: Ausgerechnet der sonst so coole Youngster zeigte diesmal im Auftakteinzel Nerven. Beim Stand von 1:1 lag Puls gegen Tabea Braatz im fünften Durchgang bereits mit 10:6 in Front und schien ihrer Favoritenstellung einmal mehr gerecht zu werden. Doch zu früh gefreut. Braatz wehrte alle vier Matchbälle ab und steckte selbst den Konter von Puls zum 10:11 ungerührt weg. Mit einem sensationellen Blockball glich das MTV-Küken erneut aus und triumphierte schließlich noch mit 13:11.

„Engelbostel einfach besser“

„Ich wüsste nicht, wann ich schon einmal fünf Matchbälle vergeben habe“, zuckte Puls ratlos mit den Schultern – erkannte die Leistung ihrer Kontrahentin indes gewohnt fair an: „Ich war nicht nervös. Tabea hat einfach toll gespielt.“

Genau wie die Teamkolleginnen von Braatz, die im Anschluss ebenfalls nichts anbrennen ließen. Selbst die Galavorstellung von TSV-Neuzugang Nathalie Jokisch (bärenstarke Erfolge gegen Sarah Falczyk und Jessika Xu) konnte an den Kräfteverhältnissen etwas ändern.

Obwohl sich Heiligenrode nach besten Kräften bemühte, hatten die Gäste stets die bessere Antwort parat und setzten sich deshalb auch völlig verdient mit 8:3 durch. Für Puls allerdings kein Weltuntergang: „Engelbostel war einfach besser. Das muss man anerkennen.“ 

drö

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