D-Junioren gewinnen 36. Varreler Pfingstturnier / Stuhr landet vor dem Gastgeber

HSV bei Premiere gleich der Hingucker

Großer Jubel herrschte bei den Spielern des Hamburger SV unmittelbar nach dem 1:0 im Varreler Finale gegen Fortuna Düsseldorf. ·
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Großer Jubel herrschte bei den Spielern des Hamburger SV unmittelbar nach dem 1:0 im Varreler Finale gegen Fortuna Düsseldorf. ·

Varrel - Von Gerd TöbelmannBei Kaiserwetter um die 25 Grad bot das mittlerweile schon 36. internationale D-Junioren-Fußball-Turnier des TuS Varrel einmal mehr Jugendfußball der Extraklasse.

„In der Spitze waren die Mannschaften wirklich unglaublich stark“, stellte auch Turniersprecher Gerrit Killig fest. Und ein Team ragte noch heraus: Der Hamburger SV. Durch ein 1:0 im Finale gegen Fortuna Düsseldorf holte sich der HSV gleich bei seinem ersten Auftritt an der Varreler Gutsscheune den riesigen Wanderpokal. Im kleinen Finale um Platz drei setzte sich der SV Werder Bremen mit 3:0 gegen Arminia Bielefeld durch.

2013 wird erstmals auch auf Kunstrasen gespielt

Killig hatte vor dem Endspiel zwar auf die Fortuna gesetzt („die sind spielerisch unglaublich stark“), doch der HSV hatte den größeren Biss und die  robustere Mannschaft. Deren Trainer Sören Radsack richtete unmittelbar nach dem Abpfiff jedoch schon den Blick voraus: „Jungs, ihr habt das sehr gut gemacht. Aber jetzt wollen wir auch noch die Hamburger Meisterschaft holen.“

Für die Vertreter aus dem Kreis Diepholz blieben erwartungsgemäß nur hintere Plätze. Dennoch waren Jonas Troue (19) und Alper Erturan (20), die Trainer des TV Stuhr, zufrieden. „Für uns war der Vergleich mit Varrel das Spiel der Spiele – und das haben wir mit 4:3 nach Elfmeterschießen gewonnen. Aber auch in den restlichen Partien haben meine Jungs überzeugt und sich nie richtig abschlachten lassen“, meinte Troue. Durch den Erfolg gegen Varrel qualifizierte sich Stuhr für das Spiel um Platz 13, verlor dort jedoch mit 0:4 gegen Holstein Kiel.

Gastgeber Varrel belegte nach einem 1:3 gegen den SV Brake nur den 16. und letzten Platz, doch Trainer Mike Braun (24) war dennoch nicht am Boden zerstört: „Wie Stuhr haben auch wir gegen die namhaften Gegner gut mitgehalten. Hannover 96 hat uns sogar richtig gelobt. Schade ist nur, dass wir gegen Stuhr verloren haben.“

Mit dem gestrigen Schlusspfiff richtete Killig schon den Blick aufs kommende Jahr und die 37. Auflage. Dabei wird es zu einem Novum kommen, denn erstmals wird ein Teil der Spiele auf dem noch zu errichtenden Kunstrasenplatz stattfinden, der den jetzigen Hauptplatz ersetzen soll.

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