Erste Einzelniederlage bei Werders erster Saison-Schlappe

Premiere für Gerassimenko und Werder

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Premiere: Erstmals in dieser Saison verlor Werders Kirill Gerassimenko beim 2:3 in Bergneustadt ein Einzel.

Bergneustadt – Nun hat es also auch Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen erwischt: Nach zuvor makellosen 8:0-Punkten scheiterten die Hanseaten im Gipfeltreffen beim TTC Schwalbe Bergneustadt knapp mit 2:3 und fielen so vom ersten auf den vierten Rang zurück. Entsprechend enttäuscht wirkte SVW-Coach Cristian Tamas nach der ersten Saisonniederlage: „Wir sind schon etwas traurig, da wir uns eigentlich einiges ausgerechnet hatten. Bislang sahen wir gegen Bergneustadt immer gut aus.“

Diesmal jedoch nicht. Wobei die Schlappe mit einer optimalen Leistung sicherlich trotzdem zu verhindern gewesen wäre. Doch irgendwie war es wohl nicht der Tag der Grün-Weißen. Denn: Der neue Tabellenzweite aus Bergneustadt erwischte den klar besseren Start und ging durch den souveränen Dreisatztriumph von Benedikt Duda über Hunor Szöcs schnell in Führung. Zwar glich Bremens bärenstarker Neuzugang Mattias Falck dank eines Dreisatzerfolgs gegen Alvaro Robles umgehend zum 1:1 aus, doch an Position drei setzte es für die Gäste einen heftigen Dämpfer. Relativ unerwartet kassierte Kirill Gerassimenko gegen Bergneustadts englischen „Haudrauf“ Paul Drinkhall seine erste Einzelpleite der laufenden Saison. „Paul liegt Kirll mit seiner kompromisslosen Spielweise nicht besonders“, seufzte Tamas: „Die letzten beiden Partien hat er gegen ihn auch schon verloren.“

Aber diesmal tat die Niederlage des jungen Kasachen besonders weh. Bei einem Sieg von Gerassimenko hätte Falck nämlich anschließend den Sack zumachen können. So hingegen musste der Vize-Weltmeister den vorzeitigen Werder-Knockout verhindern. Und der Schwede behielt die Nerven, kochte Duda in drei Sätzen eiskalt ab und hievte den Deutschen Meister von 2013 ins Abschlussdoppel.

Würde es demnach doch noch ein Bremer Happy End geben? Immerhin hatte das SVW-Duo Szöcs/Gerassimenko seine bisherigen beiden Bundesliga-Abschlussdoppel gewonnen. Was sollte also gegen Bergneustadts Gespann Robles/Drinkhall schief gehen? Alles. Obwohl die Bremer ihre Chancen hatten, mussten sie schlussendlich in fünf Durchgängen passen. Eindeutiger Knackpunkt: Der erste Satz, wo die Norddeutschen einen 10:6-Vorsprung nicht ins Ziel retten konnten. „Wenn wir den ersten Durchgang gewinnen“, verlassen wir als Sieger die Halle“, ächzte Tamas: „Aber Robles ist auch amtierender Vizeweltmeister im Doppel und harmoniert extrem gut mit Drinkhall. Gegen diese Paarung kann man verlieren.“drö

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