NFV-Pokal-Match gegen Uphusen erst um 17.00 Uhr / Viele Fragezeichen

Zur Premiere geht Sulingen der Hitze aus dem Weg

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Mehmet Koc (re.) klagt über starke Spannschmerzen. Medikamente sollen helfen, dass der TuS-Stürmer spielen kann. ·

Sulingen - Neben dem Gewinn des Fußball-Bezirkspokals zählt das Match am Sonntag um 17.00 Uhr sicherlich zu den absolten Pokal-Highlights des Landesliga-Aufsteigers TuS Sulingen. In der Achtelfinal-Qualifikation des NFV-Pokals genießt das Team von Trainer Walter Brinkmann Heimrecht gegen den Oberliga-Aufsteiger TB Uphusen, der als Meister recht souverän durch die Landesliga Lüneburg rauschte. Beide Teams einigten sich wegen der zu erwartenden Hitze am Spieltag darauf, die Partie zwei Stunden später auszutragen.

Unmittelbar nach der Auslosung war Brinkmann nicht so recht zufrieden mit dem Los: „Uphusen hat zwar keinen großen Namen, ist aber dennoch unheimlich stark besetzt. Attraktiver wäre es für die Zuschauer sicherlich gewesen, wenn wir zum Beispiel gegegen den VfB Oldenburg hätten spielen können.“ Das Uphuser Team hat sich in dieser Saison noch einmal enorm verstärkt. Vom Oberligisten TSV Ottersberg wechselten Denis Spitzer (hat früher auch mal in Brinkum gespielt), Jan-Niklas Linde und Mateusz Peek die Seiten. Aus der Konkursmasse des Regionalligisten FC Oberneuland kamen Marco Behrens und Sedat Yücel zum TBU. Und dann ist da ja noch der Ex-Melchiorshauser Saimir Dikolari, der seit Jahren zu den Top-Torjägern der Landesliga zählte und in der vergangenen Saison eine besondere Ehrung erfuhr: Der 29-Jährige wurde im Kreis Verden zum Spieler des Jahres gewählt.

Die Sulinger haben sicherlich auch einen starken Kader, doch Walter Brinkmann plagen arge personelle Sorgen. Vor allem in der Innenverteidung sieht es nicht rosig aus: Manuel Meyer klagt über Leistenbeschwerden. Tomasz Tomasik erhielt beim Ristedter Turnier im Spiel gegen den Bremer SV einen Schlag aufs Knie. Till Linsenhoff ist noch gar nicht ins Training eingestiegen, und Christian Cordes fehlt wegen seines Studiums. Brinkmann sagt gezwungenermaßen das, was alle Trainer in solch einer Lage sagen: „Das ist dann eben die Chance für die Spieler aus der zweiten Reihe.“

Damit noch nicht genug: Auch Mehmet Koc, Sören Sandmann, Sascha Husmann und Philipp Meier sind längst nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Eine Konsequenz daraus ist auch, dass die Sulinger heute Abend im Finale des Ristedter Turniers gegen den Brinkumer SV nicht mit Bestbesetzung antreten werden. Aber Brinkmann ist auch selbstbewusst genug, um zu erklären, „dass wir das Spiel gegen Uphusen natürlich längst noch nicht verloren geben.“ · töb

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