Wagenfelds Coach denkt an Relegation, weil er von Siegen der Konkurrenz ausgeht

Präsente vom neuen Team? Müller hält das für „Blödsinn“

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Wagenfelds Coach Stefan Müller stapelt gewohnt tief und sieht sich mit seinem Team schon in der Bezirksliga-Relegation. ·

Kreis-Diepholz - Von Carsten DrösemeyerWAGENFELD/WIETZEN · Die Spannung steigt: Eigentlich sind in der Fußball-Bezirksliga ja bereits alle Entscheidungen gefallen. Aber eben nur eigentlich. Offen ist auch vor dem letzten Spieltag noch, welches Team sich durch die nervenaufreibende Abstiegs-Relegation quälen muss. Mit Wietzen, Münchehagen und Wagenfeld stehen gleich drei Teams zur Auswahl, wobei Münchehagen allerdings die mit Abstand einfachste Aufgabe vor der Brust hat. Vom abgestiegenen Landesberger SV (letzter Punktgewinn im Oktober 2012!) dürfte sich der VfL nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, so dass wohl entweder Wietzen oder Wagenfeld in den sauren (Relegations-)Apfel beißen muss.

Noch weist der TSV Wietzen das etwas bessere Blatt auf. Bei einem Punkt Vorsprung auf Wagenfeld reicht dem TSV in jedem Fall ein eigener Sieg beim FC Sulingen zum Klassenerhalt. Entsprechend selbstbewusst geht Wietzens Coach Friedhelm Gaede in die Partie hinein: „Seitdem ich als Trainer wieder eingestiegen bin, haben wir aus den vergangenen neun Partien 20 Zähler geholt. Warum sollten wir also Angst haben?“

Vielleicht deshalb, weil der Gegner aus der Sulestadt garantiert nicht mit einer Heimniederlage die Saison beenden möchte, wie FC-Coach Dirk Meyer bestätigt: „Wir wollen mit aller Macht zum Abschluss noch einen Sieg feiern und Wagenfeld damit Schützenhilfe leisten.“

Gaede weiß dies und geht deshalb auch von einem Kampf auf Biegen und Brechen aus: „Gegen den FC waren es immer enge Spieler. Die haben mit Spielern wie Svend Kafemann und Jens Grunert gerade in der Offensive eine unheimliche Qualität. Aber egal. Dann müssen wir sie halt vom eigenen Tor fernhalten. Zumal mir mein Stammkeeper Andre Schreuder nicht zur Verfügung steht. Aber Hendrik Sieburg wird ihn gut ersetzen. Ich traue uns in Sulingen einen Sieg zu.“

Ein Wietzer „Dreier“ wird für den Klassenerhalt wohl auch nötig sein. Denn: Wagenfeld geht beim taumelnden TSV Wetschen als klarer Favorit ins Rennen. Zwar würde sich Wetschens scheidender Coach Franz-Josef Ripke nur zu gerne mit einem Sieg verabschieden, doch werden ihm seine Spieler dieses Abschiedsgeschenk bereiten? Schließlich heißt ihr neuer Trainer Stefan Müller, der momentan noch den TuS Wagenfeld coacht . . . Ripke hofft trotzdem auf einen versöhnlichen Abschied: „Ich denke, die Jungs werden sich nicht hängen lassen.“

Auch Müller geht nicht von Präsenten seiner künftigen Schützlinge aus: „Das ist doch Blödsinn. Ich stelle bestimmt nächste Saison niemanden häufiger auf, wenn er Sonntag patzt. Außerdem gehe ich eh’ davon aus, dass sich Wietzen das nicht mehr nehmen lässt. Für uns ist bereits die Relegation ein Erfolg.“

Es fehlen (Wetschen): - .

Es fehlen (Wagenfeld): Rainer Cording (Bänderverletzung), Hauke Wendt (Klassenfahrt/fraglich).

Es fehlen (Sulingen): Johannes Duwenhorst (Studium), Torben Schoof (privat verhindert), Jens Nuttelmann, Stefan Rosenthal (in der Zweiten festgespielt).

Es fehlen (Wietzen): Andre Schreuder (privat verhindert), Marcel Alpert (Fußprellung).

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