SPIELER DER WOCHE

Prädestiniert für Pasiov

Nicht nur aufgrund seiner 1,93 Meter ist Ramiz Pasiov auf dem Platz eine Erscheinung. Durch seine Art und seinen fußballerischen Fähigkeiten konzentriert sich beim Gegner vieles auf den 33-Jährigen, sodass seine Wetscher Mitspieler mehr Freiräume genießen.
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Nicht nur aufgrund seiner 1,93 Meter ist Ramiz Pasiov auf dem Platz eine Erscheinung. Durch seine Art und seine fußballerischen Fähigkeiten konzentriert sich beim Gegner vieles auf den 33-Jährigen, sodass seine Wetscher Mitspieler mehr Freiräume genießen.

Ein Treffer, zwei weitere Torbeteiligungen: Gegen Godshorn zeigt Wetschens Routinier Ramiz Pasiov seine Stärken. Nun soll im Landesliga-Duell beim TuS Sulingen der finale Schritt Richtung Meisterrunde gelingen.

Wetschen – Druckresistent ist Ramiz Pasiov definitiv. Vor dem wichtigen Landesligaspiel des TSV Wetschen gegen Godshorn war der Stürmer von Trainer Oliver Marcordes vor versammelter Mannschaft direkt angesprochen worden. „Ich habe ihm klar gesagt, dass wir von ihm verlangen, in Situationen wie diesen voranzugehen“, verriet Marcordes. Pasiov, prädestiniert für solche Drucksituationen, lieferte.

Er führte Wetschen mit einem Treffer und zwei weiteren Torbeteiligungen zu einem 4:2-Sieg, der die Blau-Gelben nah an die Schwelle zur Meisterrunde 2022 brachte.

Wetschen muss dafür an den letzten beiden Spieltagen den dritten Platz verteidigen, hat bereits fünf Punkte Vorsprung auf den Vierten Stelingen. Damit es am finalen Spieltag gar nicht mehr zu etwaigen Schweißhänden kommt, fordert Pasiov: „Das Ziel muss sein, jetzt am Freitagabend beim TuS Sulingen alles klarzumachen. Wenn es uns ausgerechnet im Derby gelingen würde, wäre das die Krönung!“

Rückschläge durch Verletzungen

Gut möglich, dass der 33-Jährige bei dieser Zeremonie wieder eine Hauptrolle einnehmen wird. Pünktlich zum Saisonschlussspurt ist er fit. „Im Moment sieht es gut bei ihm aus“, sagt Marcordes über Pasiovs körperliches Befinden. Das war in den vergangenen Monaten selten der Fall. Gegen Godshorn stand der Stürmer erstmals in dieser Saison 90 Minuten auf dem Feld. Zuvor war er immer wieder von muskulären Problemen ausgebremst worden. „Wir hoffen, dass das jetzt ausgestanden ist“, sagt Coach Marcordes. „Am dritten Spieltag in Eilvese schoss es mir hinten in den Oberschenkel“, erinnert sich Pasiov. Auch danach gab es immer wieder Rückschläge. „Es war nicht ganz klar, welche Ursachen es gab. Vielleicht kam es vom Rücken. Jedenfalls ist es besser geworden, seitdem ich aktiv an meiner Rückenmuskulatur arbeite“, erklärt der ehemalige Regionalliga-Spieler des BSV Rehden.

Auch während der Verletzungszeit hielt Pasiov Kontakt zur Mannschaft, schaute beispielsweise bei den Trainingseinheiten vorbei. Dieser Zusammenhalt sei ein Baustein für den diesjährigen Höhenflug, unterstreicht der Export-Manager: „Irgendwie passt es bei uns einfach, auch die Altersstruktur im Team stimmt. Wir machen auch viel abseits des Platzes.“

Pasiov fühlt sich längst wohl beim TSV Wetschen. Dabei ist er ja noch gar nicht so lange dabei. Erst 2020 hatte er nach dreijähriger fußballerischer Schaffenspause sein Comeback gefeiert, ehe die zweite Coronawelle die Saison beendete.

„Ihr dürft noch viel von mir erwarten“

Dass der TSV Wetschen ein Jahr später kurz vor dem Erreichen der Meisterrunde steht, „hätte vor der Saison natürlich niemand erwartet“, stellt Pasiov klar. Wenngleich er immer in Superlativen denkt. „Ich bin eigentlich nie zufrieden. Das war auch jetzt gegen Godshorn so, wo ich eigentlich drei Tore hätte machen müssen.“

Für den Schlussspurt 2021 und für das Fußballjahr 2022 hat sich Pasiov, Eigenheimbesitzer in Diepholz, jedenfalls einiges vorgenommen. „Derzeit bin ich noch lange nicht dort, wo ich sein möchte. Aber ihr dürft noch viel von mir erwarten“, zlatanisiert Pasiov.

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