Pokalsieg in Bremen durch Elferschießen?

Stellt sich auf Regionalliga ein: FCO-Trainer Kristian Arambasic. Foto: töbelmann

Bremen – Durch den Abbruch der Saison im Bremer Verband steht der FC Oberneuland als Meister der Bremen-Liga fest und müsste eigentlich eine Relegation für den Regionalliga-Aufstieg bestreiten. Dem Vernehmen nach wird sie aber wohl entfallen. FCO-Coach Kristian Arambasic sagt zu diesem Thema: „Ich habe gehört, dass die Regionalliga auf 22 Vereine aufgestockt wird, und wir dann direkt aufsteigen würden. Konkret wird es aber wohl erst im Juni beschlossen. Ich plane jetzt aber für diese Liga und stelle meinen Kader entsprechend zusammen.“

Zudem stehen in Bremen ja auch noch die Halbfinals im Landespokal aus. Wann und ob die Partien FC Huchting - Blumenthaler SV und SC Borgfeld - FC Oberneuland gespielt werden können, ist ungewiss. Vom DFB wurden erst kürzlich die Finalspiele der einzelnen Landesverbände, wo es um den Einzug in die finanziell lukrative erste Runde des DFB-Pokals geht, auf unbestimmt Zeit verschoben.

Was aber ist, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt der DFB von den Bremern erfahren möchte, wer den Landesverband denn nun im DFB-Pokal vertritt? Sollten in Bremen die Halbfinals und das Finale bis dahin nicht gespielt werden, dann gäbe es verschiedene Möglichkeiten.

Erstens: Der Verband lost den Bremer Teilnehmer aus. „Das finde ich jedoch gar nicht gut“, meint Andreas Kramer, der Spielausschuss-Vorsitzende des Bremer Verbandes (BFV).

Zweitens: Der FC Oberneuland vertritt Bremen, und die gesamten Einnahmen werden unter den vier Halbfinalisten aufgeteilt. „Das dürfte bei den drei anderen Clubs bestimmt nicht gut ankommen, weil ihnen damit die Chance genommen wird, mal ein echtes Vereins-Highlight austragen zu dürfen“, sagt Kramer. Und auch Arambasic hält nicht viel davon: „Wenn wir in die Regionalliga aufsteigen, benötigen wir das Geld aus dem DFB-Pokal für unseren Etat. Wir können gern einen gewissen Teil abgeben – dann aber vielleicht nur 25 Prozent.“

Drittens: Auf der Sitzung der Verbandsführung mit den vier beteiligten Teams wird Kramer eine weitere Variante ins Spiel bringen: „Wir entscheiden Halbfinale und Finale an einem Tag auf einem neutralen Platz im Elfmeterschießen mit jeweils elf Spielern auf jeder Seite. Da ist dann natürlich auch viel Glück im Spiel, aber sicherlich ist das etwas sportlicher als die beiden anderen Varianten. Aber klar ist auch, dass die Teams da mitziehen müssen.“  töb

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