Pokal: Oberligist Barnstorf schlägt erst Neuenhaus und dann die eigene Zweite

Mit Kantersiegen Runde weiter

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Im Finale gegen die eigene Zweite langte Barnstorfs Linksaußen Finn Richter gleich 16-mal zu.

Diepholz - Von Gerd Töbelmann. Das Ergebnis überrascht nicht – die Finalpaarung schon. In der zweiten Runde des HVN-Pokals setzte sich Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz in eigener Halle zunächst gegen den Liga-Konkurrenten SG Neuenhaus/Uelsen mit 32:23 und dann im Finale gegen die eigene Zweite (Landesliga) mit 43:11 durch. Der Lohn: Barnstorf zog in die dritte Runde ein, die am 20. oder 21. Dezember gespielt wird.

Halbfinale, HSG Barnstorf/D. - SG Neuenhaus/Uelsen 32:23 (18:12): „Das ist unser altes Problem: Wir kommen immer recht spät in Schwung“, meinte Barnstorfs Coach Mario Mohrland. Bis zum 8:8 in der 16. Minute konnten die Gäste, nur Vorletzter in der Oberliga, recht passabel mithalten..

Danach jedoch legten die Gastgeber vor nur gut 50 Zuschauern einen Zwischenspurt zum 14:10 ein und wurden ihrer Favoritenrolle nach und nach gerrecht. Finn Richter, mit zehn Treffern Barnstorfs mit Abstand bester Werfer, Martin Golenia und Kevin Heemann machten mit drei Treffern in Serie dann bis zur Pause die 18:12-Vorentscheidung perfekt.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste aus dem Emsland nie mehr so recht auf Tuchfühlung. Mohrland konnte es sich ob des Finales vor Augen sogar erlauben, reichlich durchzuwechseln, um den Stammkräften eine Ruhepause zu gönnen. So kam unter anderem Heemann (drei Tore) zu mehr Spielanteilen als sonst und konnte überzeugen: „Kevin war engagiert und hat gezeigt, dass ich ihn als Alternative zum heute fehlenden Laurynas Palevicius jederzeit als Rechtsaußen bringen kann.“

In der zweiten Halbzeit baute die HSG ihren Vorsprung trotz ständiger Wechsel sogar noch aus. Neuenhaus hatte vor allem dem Barnstorfer Tempohandball nicht adäquates entgegenzusetzen. Zudem trat ihr Star Jörn Wolterink, der schon in der Bundesliga gespielt hat, nur einen Sioebenmetern an, von denen er aber auch alle vier verwandelte. Zu mehr langte es nicht. „Mein Knie macht arge Probleme. So richtig kann mir keiner sagen, was genau damit ist. Ich denke, dass es eine Reizung oder Entzündung der Patellasehne ist“, erklärte Neuenhaus’ sonstiger Shooter nach der Partie.

Barnstorf setzte sich über 20:14 (35.) und 28:18 (52.) kontinuierlich zum E§ndstand von 32:23 ab, wobei im zweiten Abschnitt auch mal Maik Kießlich sein Können im HSG-Kasten zeigen konnte.

Finale, HSG Barnstorf/Diepholz - HSG Barnstorf/Diepholz II 43:11 (18:5): Nach den Strapazen aus ihrem Match gegen Hatten-Sandkrug (siehe Bericht rechts) war bei der HSG-Reserve nur wenige Minuten später der Akku komplett leer. „Ich muss der Zweiten aber ein Riesenkompliment machen, dass sie es gegen Hatten so toll gemacht haben. Letztlich haben wir davon profitiert“, erklärte Trainer Mario Mohrland. Schon zur Pause beim 18:5 deutete sich das Debakel für die Reserve an.

Nach dem Wechsel ergab sich der Landesligist fast zwangsläufig in sein Schicksal. Beim Oberligisten tobte sich vor allem Linksaußen und Gegenstoßspezialist Finn Richter mit 16 Treffern weidlich aus. „Er war heute in Bombenform“, freute sich Mohrland. Helmerking hingegen fand es ab und an nicht so toll, „dass uns der Gegner teilweise vorführen wollte. Das macht man in einem Vereins-Duell nicht.“

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