Am Sonntag gegen Mühlhausen

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen hat Playoffs im Blick

Werders Marcelo Aguirre spielt eine Rückhand.
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Keine Blessuren: Werders Marcelo Aguirre ist für das Match am Sonntag gegen Mühlhausen gerüstet.

Bremen - Nächstes Schlüsselspiel für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Am Sonntag empfangen die Hanseaten um 15.00 Uhr den PSV Mühlhausen und würden bei einem Sieg die Hinrunde mit 12:10-Zählern abschließen.

Was laut SVW-Coach Cristian Tamas selbstredend auch das eindeutige Ziel darstellt: „Dann hätten wir die Playoff-Plätze weiterhin im Visier. Deshalb sollten wir ein Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten unbedingt gewinnen.“

Von einem Spaziergang gegen die ebenfalls in Lauerstellung zu den Playoff-Rängen liegenden Gäste (8:8-Punkte) geht Tamas allerdings nicht aus: „Das ist eine richtig gute und vor allem ausgeglichen besetze Truppe. Daniel Habesohn steht momentan deutlich positiv, Steffen Mengel hat sich gefunden und Ovidiu Ionescu ist immer brandgefährlich.“

Werder-Trainer Tamas kennt Gegner ganz genau

Zudem weiß der rumänische Ex-Vize-Europameister um die Stärken und Schwächen der Grün-Weißen, da er seit Jahren zur Bremer Trainingsgruppe gehört.

„Aber dadurch kennen wir Ovidiu natürlich ebenfalls in und auswendig“, wirft Tamas ein – und will sich ohnehin gar nicht zu sehr am Gegner orientieren: „Schließlich sind wir momentan wirklich gut drauf. Gerade Mattias Falck befindet sich in bestechender Form.“

Und auf den schwedischen Vize-Weltmeister dürfte es am Sonntag auch ankommen. Ohne seine Punkte dürfte es nicht zum Sieg reichen, sodass sich der Deutsche Meister von 2013 dann wohl vorzeitig aus dem Kampf um die Playoffs verabschieden würde.

Aber soweit soll es laut Tamas ja nicht kommen: „Wir spielen in unserer Halle und an unseren Tischen. Diesen Vorteil müssen wir nutzen.“

Gut für Werder: Weder Spitzenspieler Falck noch Kirill Gerassimenko, Marcelo Aguirre oder Hunor Szöcs weisen Blessuren auf und gehen topfit in den Hinrunden-Kehraus hinein. Entsprechend groß ist bei Tamas die Vorfreude auf das letzte Spiel des Jahres: „Jetzt wollen wir unbedingt noch Mühlhausen packen und dann 2021 den vierten Platz mit aller Macht angreifen.“

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