0:3 gegen Ochsenhausen / Düsseldorf wartet

Playoff-Plätze sind in Gefahr

Adrian Crisan
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Adrian Crisan

Bremen - Schwerer Rückschlag für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Im Gipfeltreffen scheiterten die Hanseaten glatt mit 0:3 am Tabellenzweiten TTF Liebherr Ochsenhausen und müssen trotz des momentanen dritten Platzes aufpassen, nicht aus den Playoff-Rängen zu purzeln.

Entsprechend bedient war Bremens Trainer Cristian Tamas nach der zweiten Pleite in Folge: „Ein Heimspiel gegen einen direkten Konkurrenten zu verlieren, ist äußerst bitter. Wir werden uns steigern müssen.“ Dabei hatten die Hausherren im Vorfeld durchaus mit der Rückeroberung des zweiten Platzes geliebäugelt. Doch von Beginn an war bei den Grün-Weißen Sand im Getriebe. Selbst „Punktebank“ Chih Yuan Chuang blieb im Auftakteinzel gegen Kirill Skachkov weit unter seinen Möglichkeiten. Taktisch unclever rieb sich Chuang gegen den Russen zunächst immer wieder erfolglos in Rückhand-Duellen auf, ehe er ab dem dritten Satz sein Spiel umstellte. Fast mit Erfolg. „Chunny“ verkürzte auf 1:2 und hatte im vierten Durchgang Satzball zum 2:2. Die Wende? Nicht wirklich. Skachkov rettete sich noch mit 14:12 ins Ziel und versetzte den Bremern dadurch schon einen vorentscheidenden Tiefschlag.

Ohne die beiden fest eingeplanten Einzelsiege von Chuang sanken die Erfolgschancen der Gastgeber beträchtlich, was sich bereits im nächsten Match bestätigen sollte. Glatt in drei Sätzen scheiterte Adrian Crisan an Ex-Olympiasieger Seung Min Ryu, so dass Ochsenhausen auf 2:0 davon zog. Für die Gäste bereits mehr als die halbe Miete. Zwar kämpfte Constantin Cioti gegen den klar favorisierten Weltklasse-Akteur Tiago Apolonia noch einmal wie ein Löwe und brachte den Portgugiesen auch an den Rande einer Niederlage – doch am Ende hatte Apolonia mit 11:8 im Entscheidungssatz die Nase vorn und machte das Ochsenhauser 3:0 perfekt.

Großartig Zeit, um ihre Wunden zu lecken, bleibt den Bremern allerdings nicht. Bereits am 3. Februar geht es für den SVW im Viertelfinal-Hinspiel der Champions-League wieder um die Wurst, wenn Borussia Düsseldorf in der Werder-Halle gastiert. · drö

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