Solide Leistung beim Regionalliga-Start in Bremen / 50. Turnier für Gaumann

Platz sechs als Aufsteiger – aber Syke hat noch Reserven

Jomana Beuke und Patrick Bohne vom TSC Hansa Syke deuten es an: Tanzt der Aufsteiger noch etwas synchroner, ist er in der neuen Liga mehr als nur konkurrenzfähig. ·
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Jomana Beuke und Patrick Bohne vom TSC Hansa Syke deuten es an: Tanzt der Aufsteiger noch etwas synchroner, ist er in der neuen Liga mehr als nur konkurrenzfähig. ·

Syke - Es ist Sonnabendnachmittag und laute Fanfarenklänge sind in Halle 7 der Bremen-Arena zu hören – der durchaus gewaltige Saison-Startschuss für die neun Tanz-Formationen der Regionalliga Nord. Mit dabei: die erste Mannschaft des TSC Hansa Syke. Der Aufsteiger hat nur ein Ziel, den Klassenverbleib. Dafür müssen die Syker zwei Konkurrenten abhängen.

Bereits in den frühen Morgenstunden mussten die Tänzerinnen und Tänzer ihre Stellprobe absolvieren, um sich auf das Wettkampfparkett einzustellen und die Bilder ihrer Choreographie „Explosive“ in der Halle richtig zu stellen. Den Sykern gelang das sehr gut – zur Freude des Trainergespanns Alexander Schwaderer und Valentina Ohrmann, die ihre Paare mit einem guten Gefühl im Bauch auf die Vorrunde einstellen konnten.

„Wichtig war für uns, dass wir eine solide Vorrunde tanzen“, erklärt Schwaderer. Kollegin Ohrmann ergänzt, dass „das Team hier nicht mit zu viel Druck tanzen sollte, um vor allem fehlerfrei zu sein“. Die Vorgaben der Trainer erfüllten die Hansa-Tänzer ohne Einschränkung, so dass die Mannschaft bereits nach der Vorrunde auf dem richtigen Weg war. Die Syker wurden mit sechs weiteren Mannschaften in das große Finale gewertet. Ein Platz oberhalb der Abstiegsränge in diesem Turnier war somit gesichert. In der Endrunde sollte es für den TSC aber möglichst noch weiter nach oben gehen – mit noch mehr Präsenz, mehr Synchronität, mehr Ausdruck.

Was Syke dann ablieferte, war gut, aber noch nicht perfekt, wie Alexander Schwaderer später analysierte: „Leider haben die wichtigen Highlights wie Roundabout und Pirouette nicht gestanden. Damit haben wir eine bessere Platzierung aus der Hand gegeben.“ Das Wertungsgericht, welches wegen des nachfolgenden Bundesliga-Turniers sogar aus sieben statt der üblichen fünf Unparteiischen bestand, war sich bezüglich der Leistung aller Mannschaften allerdings auch sehr uneinig.

Für den TSC gab’s eine gemischte Wertung aus zweiten, dritten aber auch sechsten und siebten Plätzen, so dass in der Summe Rang sechs heraussprang. „Heute war keine Mannschaft wirklich fehlerfrei, so dass wir bei den nächsten Turnieren auf jeden Fall auch noch weiter nach vorne kommen können“, resümierte Trainerin Valentina Ohrmann am Ende des Tages. Das Syker Team feierte trotzdem, zumal es einen weiteren Anlass gab: Tänzerin Nicole Gaumann absolvierte ihr 50. Turnier für den TSC. Bei durchschnittlich fünf Turnieren pro Saison kann sie nun auf eine zehnjährige Karriere auf dem Parkett blicken.

Viel Zeit bleibt den Hanseaten bis zum nächsten Turnier, Nummer 51 für Gaumann, nicht. Bereits am Sonntag geht’s nach Berlin. „Bis dahin gilt es für uns, die Form zu halten und noch ein paar Fehler auszumerzen“, meint der Vorsitzende Udo Bendkowsky, der ansonsten „sehr zufrieden“ mit Rang sechs war. Denn: „Wir haben ein wenig Luft nach hinten.“ In Berlin darf daraus durchaus noch ein wenig mehr werden. ·

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