Platz drei: Goldene Ananas schmeckt so lala

Barnstorf rettet das Minimalziel

Zwei starke Spiele beim Final Four: Barnstorfs Matthias Andreßen.
+
Zwei starke Spiele beim Final Four: Barnstorfs Matthias Andreßen.

Bissendorf - Direkt nach dem Halbfinal-Aus gegen den TV Neerstedt (siehe Text links) machte Mario Mohrland aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Ich tue mich wirklich schwer, den Sinn des Spiels um Platz drei zu verstehen“, sagte der Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz: „Zu diesem Zeitpunkt der Saison raubt das unheimlich viele Kräfte.“ Doch nach dem 26:24(14:8)-Erfolg der Barnstorfer gegen den MTV Braunschweig waren die größten Wunden im HSG-Lager bereits verheilt. „Wir haben definitiv noch einmal Moral bewiesen“, sagte Mohrland, nachdem der dritte Platz beim HVN-Pokal fix war: „Wir haben uns hier vernünftig verabschiedet, und alle konnten noch einmal zeigen, was sie drauf haben.“

Konzentrierter

Beginn

Gegen den Tabellenführer der Verbandsliga Niedersachsen begannen die Barnstorfer konzentriert. Bereits nach zehn Minuten stellte HSG-Kreisläufer Andrius Gervé auf 5:2, Kevin Heemann traf zwölf Zeigerumdrehungen später zum 11:5, bevor Tobias Meyer den Ball zum 14:8-Halbzeitstand in den Winkel schweißte. Überhaupt trumpfte Meyer gemeinsam mit Matthias Andreßen auf, der schon beim knappen Halbfinal-Aus zu den besseren Barnstorfern gehört hatte.

Doch wieder einmal schaffte es das Mohrland-Team nicht, die Konzentration über 60 Minuten am Anschlag zu halten. Innerhalb von zehn Minuten machten die Braunschweiger, trainiert von Volker Mudrow, aus einem 13:22 (44.) nur noch einen 22:24-Rückstand. Doch Meyer war nicht gewillt, nochmal richtig Spannung aufkommen zu lassen: Per Doppelpack erhöhte er auf 26:22 – der dritte Platz war perfekt.

So konnte Mohrland einem verdienten Spieler noch einen angemessenen Abschied bereiten. Die letzten zwei Minuten stand Routinier Maik Schwenker zwischen den Pfosten. „Er konnte ja sogar noch mit einer Parade zeigen, dass er es noch immer kann“, freute sich Mohrland. Schwenker gab allerdings zu, „dass ein Abschied mit einem Finale schöner gewesen wäre. Aber dafür haben wir einfach zu viele Fahrkarten geworfen.“

wie

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Tränen und Kanonendonner: Abschied von Prinz Philip

Tränen und Kanonendonner: Abschied von Prinz Philip

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

BVB verpasst Coup in Manchester: 1:2 nach achtbarem Kampf

BVB verpasst Coup in Manchester: 1:2 nach achtbarem Kampf

Meistgelesene Artikel

Michael Schulz redet über seine Profi-Vereine, speziell den SV Werder, sowie Titelseuche und Frisur

Michael Schulz redet über seine Profi-Vereine, speziell den SV Werder, sowie Titelseuche und Frisur

Michael Schulz redet über seine Profi-Vereine, speziell den SV Werder, sowie Titelseuche und Frisur
Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater
Anna-Lena Freese zieht es in den Süden

Anna-Lena Freese zieht es in den Süden

Anna-Lena Freese zieht es in den Süden
Anna-Lena Freese (Leichtathletik)

Anna-Lena Freese (Leichtathletik)

Anna-Lena Freese (Leichtathletik)

Kommentare