Zehnkämpfer des LC Hansa Stuhr belegt bei der DM der U 18 in Ulm den sechten Rang

Pixberg meldet sich eindrucksvoll zurück

Hätte besser laufen können: Die 100 Meter lief Lasse Pixberg in 11,62 Sekunden. „Leider gab es zwei Fehlstarts wegen technischer Probleme“, seufzte er.

Ulm – Hinter Lasse Pixberg liegt ohne Frage ein Seuchenjahr. Muskelfaserriss, Sehnenansatzreizung am Sitzbeinhöcker und zusätzlich noch ein Meniskusschaden, der ihn zu einer Operation zwang. Doch am Wochenende meldete sich der 17-Jährige bei der Deutschen Meisterschaft der U 18-Athleten, die in Ulm (Baden-Württemberg) über die Bühne gegangen sind, eindrucksvoll zurück. Im anspruchsvollem Zehnkampf belegte der Leichtathlet des LC Hansa Stuhr den sechsten Platz von 14 Teilnehmern. „Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, nur mit den Punkten nicht“, erklärte Pixberg einen Tag nach dem kräftezehrenden Wettkämpf. 6 345 Punkte standen am Ende für den Hansa-Athleten auf der Anzeigetafel. „Ich hatte mir eigentlich 6 500 bis 6 600 Punkte ausgerechnet“, meinte der Elftklässler: „Doch leider hat es in einigen Disziplinen nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte.“

Damit spricht der Zehnkämpfer unter anderem auf den 100-Meter-Lauf an. „Es gab leider technische Probleme mit der Pistole. Statt eines Knalls gab es jeweils nur ein Klicken, sodass es zwei Fehlstarts gab“, erklärte Pixberg. Mit seinen 11,62 Sekunden sei er nur bedingt zufrieden gewesen. Ähnlich wie beim Weitsprung. „Hier habe ich viele Punkte auf die Konkurrenz verloren. Statt den erzielten 6,03 Metern hatte ich mir eigentlich eine Weite von 6,20 bis 6,30 vorgestellt“, so der 17-Jährige.

Dagegen war der Athlet mit dem 400-Meter-Lauf sehr zufrieden: „Ich bin zwar die letzten 50 bis 100 Meter etwas eingebrochen, dennoch gelang mir mit 55,38 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit.“

Auch der zweite Wettkampftag begann ganz nachPixbergs Vorstellungen. Los ging es mit den 110-Meter-Hürden. Hier durfte sich der Hansa-Starter mit 15,05 Sekunden ebenfalls über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Anschließend folgte der Diskuswurf, seine schlechteste Disziplin. „Mit 36,06 Metern zwar nicht top, aber alles noch im Rahmen“, befand Pixberg: „Mir sind aber am zweiten Tag etwas die Kräfte ausgegangen. Ich habe den Trainingsrückstand deutlich gemerkt.“

Doch der Hansa-Athlet biss auf die Zähne und zog den Wettkampf bis zum Ende durch. Den abschließenden 1 500-Meter-Lauf bei 30 Grad beendete er dann mit einer Zeit von 4:58,92 Minuten – und somit auf Rang sechs der Deutschlandwertung. „Lasses Leistung ist sehr hoch anzurechnen. Nur der Ehrgeiz gepaart mit dem Willen ermöglichte diesen Erfolg“, freute sich sein Trainer Berthold Buchwald mit Pixberg.  jdi

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