„Alles richtig gemacht“ mit Wechsel zum TuS Sulingen

Pissor meldet sich zurück – und schwärmt

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Wieder dabei: Sulingens bester Torschütze Dennis Pissor kann in Burgdorf auflaufen.

Sulingen – Sein Offensivdrang war in der vergangenen Saison erheblich eingebremst worden. Bei seinem ehemaligen Club SV BE Steimbke musste Dennis Pissor fast die komplette Spielzeit über hinten aushelfen – als Linksverteidiger. Der 26-Jährige machte immerhin vier Tore, aber alle per Elfmeter. Nun, beim neuen Verein TuS Sulingen, darf er sich wieder weiter vorne austoben. Pissor – auf Anhieb Stammspieler beim Fußball-Landesligisten – war meistens Linksaußen oder auch mal Achter. So wird es vermutlich auch am Samstag (16.00 Uhr) sein, wenn der Tabellensechste bei der TSV Burgdorf (Platz zwölf) gastiert. Denn Pissor, der zuletzt beim 2:0-Coup gegen Bavenstedt gefehlt hatte, meldet sich zurück.

„Ich habe keine Beschwerden mehr“, sagt der Sulinger Neuzugang, dem eine „Verrenkung am Wadenbeinköpfchen“ zu schaffen gemacht hatte. Im Testspiel gegen die Rehdener A-Junioren (2:2) tastete er sich am Dienstag wieder heran, nun soll der nächste Schritt folgen. Sehr gut möglich, dass Trainer Walter Brinkmann den Linksfuß direkt wieder von Anfang an bringt. Immerhin ist Pissor mit sechs Treffern Sulingens bester Torschütze. Wenn der Gladbach-Fan einnetzte, dann immer aus dem Spiel heraus, nicht – wie im Vorjahr – bei Standards. „Es läuft super“, findet der 26-Jährige: „Ich bin in Sulingen sehr zufrieden, super angekommen und aufgenommen worden. Es macht viel Spaß – ich kann sagen: Alles richtig gemacht.“

Ein anderer Neuer hat beim TuS noch nicht so viel Matchpraxis wie Pissor erhalten, im Test gegen Rehdens Nachwuchs aber von Beginn an gespielt – und getroffen. Sturm-Talent Jegerchwin Tero (19) „ist eben noch ein junger Bursche, der gemerkt hat, dass der Schritt in die Landesliga groß ist“, meint Sulingens Co-Trainer Thorolf Meyer, der den letztjährigen Torjäger von Bezirksliga-Aufsteiger Inter Komata Nienburg (39 Treffer/in dieser Saison zwei) aber auch lobt: „Er hat immer wieder gute Momente, man sieht Fortschritte – etwa beim Anlaufen des Gegners. Ihn kannst du jederzeit reinschmeißen.“

Ob das in Burgdorf erforderlich ist, wird sich zeigen. Auf dem Papier ist Sulingen Favorit, doch Meyer hat das satte 6:0 der TSV zuletzt beim Tabellenfünften Eldagsen, bei dem Torjäger Noel Köhler seine Saisontreffer fünf und sechs erzielte, sehr wohl registriert und warnt: „Da wird es nur über Kampf und Leidenschaft gehen. Wir brauchen eine Mentalität wie gegen Bavenstedt.“

Nicht dabei sind neben den Sulinger Langzeitverletzten noch Marven Rupp (Probleme am Steißbein) und Keeper Eric Schröder (beruflich verhindert), für den David Schröder das Tor hütet. Angeschlagen sind zudem Niklas Klare (Knie) und Konstantin Meyer (Fuß).

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