Elftes Tor im sechsten Spiel: Brinkums Stürmer trifft beim 5:1 dreimal / Rehabilitation geglückt

„Pirat“ Safi entert ESC Geestemünde

Erwischte einen Sahnetag: Brinkums Ramien Safi (Mi.). Er erzielte drei Treffer und bereitete ein Tor vor.  
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Erwischte einen Sahnetag: Brinkums Ramien Safi (Mi.). Er erzielte drei Treffer und bereitete ein Tor vor.  

Brinkum – Den Schiffbruch, den der Brinkumer SV eine Woche zuvor an der Nordseeküste beim OSC Bremerhaven (0:1) erlitten hatte, haben die Bremen-Liga-Fußballer des Brinkumer SV am Samstag mit Bravour weggesteckt, enterten den ESC Geestemünde mit 5:1 (3:0) und haben sich somit schnellstmöglich rehabilitiert. „Das war genau die Reaktion, die ich von meiner Mannschaft erwartet habe“, freute sich Brinkums Trainer Mike Gabel nach dem Schlusspfiff: „Jetzt genießen wir einfach den Sieg.“

Dass sein Team nicht erneut untergegangen ist, lag vorwiegend an Ramien Safi. Der Brinkumer Wirbelwind trug sich bei dem Kantersieg gleich dreimal in die Torschützenliste ein und tat sich in der einseitigen Partie als wahrer „Pirat“ hervor.

Während der Niederländer mit seinem Schuss in der 20. Minute noch an Gäste-Keeper Kevin Blum gescheitert war, machte es der 21-Jährige drei Minuten später besser. Nach einem feinen Schnittstellenpass von Can Ercan (Packing-Fans hätten ihre wahre Freude gehabt) stand der Flügelstürmer mutterseelenallein vor Blum und hob den Ball gefühlvoll über den Schlussmann ins Tor zur verdienten Führung.

Weitere acht Minuten später stand dann Teamkollege Mohamad Taha im Fokus, nachdem sich Nicolai Gräpler auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durchgesetzt und das Auge für den mitgelaufenden „Hamudi“ Taha hatte, der sich die Chance nicht nehmen ließ und aus rund fünf Metern zum 2:0 einnetzte. Damit war das Spiel parktisch vorentschieden. Doch das interessierte Safi nicht wirklich, in der 39. Minute legte er nach einer Flanke von Hyoungbin Park das 3:0 nach.

Mit dem komfortablen Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause, aus der die Brinkumer wie wildgewordene Seeräuberei herauskamen. Das Spiel in Hälfte zwei war keine 45 Sekunden alt, schon ging „Pirat“ Safi zum nächsten Angriff über. Mit Erfolg. Eine Flanke von Taha verpasste Brinkums Nummer 13 noch, doch die Gäste bekamen den Ball nicht aus dem Strafraum geklärt, sodass Park freie Schussbahn hatte. Blum konnte den Strahl nur zur Seite klären, wo schon Safi lauerte und somit leichtes Spiel hatte – das 4:0 (46.) war bereits sein elftes Tor im sechsten Saisonspiel.

Dass die Gäste nach einer Ecke per Direktabnahme durch Fabian Schlichting in der 51. Minute zum 1:4-Anschluss kamen, fiel nicht ins Gewicht. Auch, weil sich der BSV davon keineswegs beeinflussen ließ und seinen Stiefel einfach weiter herunterspielte. Und, weil Safi immer noch nicht genug hatte und in der 59. Minute auch noch als Vorbereiter glänzte. Seinen Pass in den Rücken der Abwehr knallte Park dann zum 5:1-Endstand unter die Latte.

„Wir waren heute – anders als zum Spiel beim OSC Bremerhaven – von der ersten Sekunde an da. Die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Wir waren viel ballsicherer. Daher geht der Sieg mehr als in Ordnung. Genau so ein Auftritt wollte ich sehen“, strahlte Gabel.

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