Wichtiges Bindeglied zu Talenten

Piotr Skiteks Rückkehr als Co-Trainer zum TuS Sulingen „ein Glücksfall“ für Chefcoach Meyer

Zurück  an  der  Seitenlinie  der „Ersten“: Co-Trainer Piotr Skitek.
+
Zurück  an  der  Seitenlinie  der „Ersten“: Co-Trainer Piotr Skitek.

Der Übergang für Jugendliche ist ohnehin hart – und durch die Corona-Saisons noch härter. Gut für den TuS Sulingen und Chefcoach Thorolf Meyer, dass mit Piotr Skitek nun jemand als „Co“ beim Landesligisten fungiert, der die Junioren gut kennt und diese Eingewöhnungszeit vereinfacht.

Sulingen – Wohl keine andere Fußballer-Generation hat das Corona-Virus dermaßen hart ausgebremst wie diese Jungs in ihrem letzten A-Jugend-Jahr: eine Abschluss-Saison, in der sich die Talente früherer Jahrgänge noch die nötige Wettkampfhärte für den Start in Männerfußball holten, in der sie vielleicht nach der Winterpause schon mal mit der „Ersten“ trainieren durften und zu ersten Einsätzen kamen. Wer jetzt der Jugend entwachsen ist – zu Pandemie-Zeiten mit zwei zunächst unterbrochenen und später abgebrochenen Serien – hat es natürlich deutlich schwerer, den ohnehin schon anspruchsvollen Übergang zu schaffen.

Das weiß auch Thorolf Meyer. „Kein Trainer oder Spieler wollte natürlich eine so lange Pause – aber für diese Jungs war das besonders bitter“, verdeutlicht der Chefcoach des Landesligisten TuS Sulingen. Doch er vertraut seinen zwei Youngstern Devin Schmidt (aus eigenen Reihen) und Devin Melloh (von den A-Junioren JFV Rehden, bis zur Saison davor aber im TuS-Nachwuchs), die er weiter in seinen Kader einbauen will. „Beide sind mir schon vor der Corona-Zeit bei uns aufgefallen und haben sich als Talente hervorgetan“, schildert „Toto Meyer“.

Skitek war schon unter Maarten Schops Co-Trainer

Und für den Fall eventuell weiterer „Beförderungen“ weiß der frühere Stürmer jetzt einen Co-Trainer neben sich, der besser als jeder andere beurteilen kann, wer in der U19 der JSG Sulingen das Zeug zur Landesliga hat: Piotr Skitek trainiert die A-Junioren seit knapp zwei Jahren – und arbeitet nun in Doppelfunktion als Meyers Assistent.

„Für uns und für mich ist Piotr natürlich ein Glücksfall“, sagt Meyer über den B-Lizenz-Inhaber: „Wir haben früher schon zusammen beim TuS gespielt. Dann war er hier in der Ersten Co-Trainer von Maarten Schops, wir sind befreundet – und ich schätze seinen richtig guten Fußball-Sachverstand. Darüber hinaus ist mir jetzt natürlich seine Meinung über die U19-Spieler wichtig.“

Skitek hatte nach seinen drei Jahren als Mittelfeldspieler des TuS von Sommer 2015 bis Herbst 2017 als „Co“ von Schops gearbeitet. Seine jetzige Doppelrolle bedeutet, dass die A-Junioren Priorität für ihn haben – bei zeitgleichen Ansetzungen von Landesliga-Team und U19 steht er an der Seitenlinie des JSG-Teams. Die Dienstags- und Freitags-Einheiten der Ersten laufen mit Skitek, mittwochs muss er dort passen. Denn die Montag- und Mittwochabende gehören seinen Aufgaben mit der A-Jugend.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Meistgelesene Artikel

Trainer Bi Ria: „Jetzt geht‘s erst richtig los“

Trainer Bi Ria: „Jetzt geht‘s erst richtig los“

Trainer Bi Ria: „Jetzt geht‘s erst richtig los“
Gräplers feines Füßchen knackt das Bollwerk Vatan

Gräplers feines Füßchen knackt das Bollwerk Vatan

Gräplers feines Füßchen knackt das Bollwerk Vatan
Chris Brüggemann knipst vierfach

Chris Brüggemann knipst vierfach

Chris Brüggemann knipst vierfach
Torhüter Pauli Lichtblick beim 15:23

Torhüter Pauli Lichtblick beim 15:23

Torhüter Pauli Lichtblick beim 15:23

Kommentare